Aus Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

Ruth Klinger (1906-1989)

  • Ruth Klinger wurde am 13. März 1906 in Prag geboren,
  • von 1921-1923 Besuch der Schauspielschule an der Deutschen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Prag,
  • 1921-1923 erstes Engagement am Prager neuen deutschen Theater,
  • 1926-1930 zahlreiche Engagements an Berliner Theatern,
  • 1930 Gründerin, Leiterin und Künstlerin des Kabaretts „Kaftan“ in Berlin, gemeinsam mit Maxim Sakaschansky,
  • 1933 Emigration nach Palästina, zahlreiche Konzerte,
  • 1943-1947 Sekretärin von Arnold Zweig,
  • 1947 Auslandskorrespondentin in Prag,
  • 1948-1953 Sekretärin der israelischen Gesandtschaft in Prag,
  • 1953-1966 Beamtin im diplomatischen Dienst des Staates Israel sowie am israelischen Generalkonsulat in Bern und Zürichm,
  • 1966-1971 Rabbinatssekretärin in Zürich.
  • Ruth Klinger war von 1931-1945 mit Maxim Sakaschansky verheiratet. Sie starb am 15. Dezember 1989 in Zürich.

Der Ruth Klinger-Nachlass

Der Nachlass umfasst Programme, Kompositionen (Noten), Kritiken und Verträge des jüdisch-literarischen Kabarett „Kaftan“, Tonträger, Briefe, persönliche Aufzeichnungen, journalistische Artikel von Ruth Klinger sowie Fotos, die ihr Leben und Wirken von Mitte der 1920er Jahre bis Ende der 1970er Jahre dokumentieren.

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