Aus Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

Inhaltsverzeichnis

Margret Heitmann

e-mail: hei@steinheim-institut.org

Vita

  • Dr. phil., Dipl. Päd.,
  • geb. 1948 in Mülheim an der Ruhr,
  • Studium der Pädagogik, Soziologie, Psychologie, ev. Theologie an der Universität-GH Duisburg,
  • Diplom 1984,
  • Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 1997,
  • 1987 wiss. Mitarb. im Forschungsschwerpunkt Geschichte und Religion des Judentums, Universität-GH Duisburg.
  • Von 1988 bis 2013 wiss. Mitarb. im Steinheim-Institut, seither freie Projektmitarbeiterin
  • Forschungsgebiete
    • deutsch-jüdische Geschichte und Kultur (Schlesien, Pommern, Ost- und Westpreußen, Posen),
    • Philosophie und Pädagogik,
  • Archivleitung, Projektplanung/Leitung, Organisation von Tagungen und Kolloquien.
  • Lehrauftrag im Fach Geschichte an der Universität Duisburg/Essen


  • Dr. phil., Dipl. Päd.
  • born in Mülheim an der Ruhr, Germany in 1948
  • studied Educational Theory, Sociology, Psychology, Protestant Theology at Duisburg University
  • graduated from Duisburg University in 1984
  • PhD at Heidelberg University in 1997
  • research fellow in the field of Jewish history and religion at Duisburg University in 1987
  • 1988-2013 research fellow at Salomon Ludwig Steinheim-Institut
  • fields of research:
    • German-Jewish history and culture (Silesia, Pomerania, East and West Prussia, Posen),
    • philosophy and educational theory
  • head of the archive at Steinheim-Institut, planning and management of research projects, organization of conferences and colloquia
  • lecturer at Duisburg-Essen University

Publikationen

  • Qualitative Digitalisierung des Jonas Cohn-Archivs, gem. mit Crispen Mugabe und Notburga Verholen,Jonas Cohn-Archiv 2011

Monographien

  • Stadt des Glaubens. Geschichte und Kultur der Juden in Glogau, (zus. mit Franz D. Lucas), Hildesheim 1991, 2. Aufl. Hildesheim 1992, 582 Seiten.
  • Bibliographie zur Geschichte der Juden in Schlesien, mit Andreas Reinke, in Zusammenarbeit mit Harald Lordick u. Heike Teckenbrock (= Bibliographien zur deutsch-jüdischen Geschichte, Bd. 6), München u. a. 1995, Nachdruck 2003, 254 Seiten.
  • Jonas Cohn (1869-1947). Die unendliche Aufgabe in Wissenschaft und Religion (= Netiva, Bd. 1), Hildesheim 1999, 283 Seiten.
  • Stadt des Glaubens. Geschichte und Kultur der Juden in Glogau, Hildesheim, 2. Aufl. 1992, ins polnische übersetzt von Joanna Obruśnik-Jagla, wiss. Beratung Dr. Leszek Ziątkowski, mit einem Grußwort von Erzbischof Henryk Muszyński u. einem neuen Vorwort zur polnischen Übersetzung, Frühjahr 2013.

Herausgeberschaft

  •  »Philo des 19. Jahrhunderts«. Studien zu Salomon Ludwig Steinheim, hg. v. Julius H. Schoeps, Anja Bagel-Bohlan, Margret Heitmann u. Dieter Lohmeier, Hildesheim 1993, 303 Seiten, darin: »Zur Sittlichkeit erzogen werden, heißt zur Freiheit durch die Freiheit erzogen werden«. Anmerkungen zur pädagogischen Aufgabe der Offenbarungslehre, S. 97-113.
  • Jacob Adam, Zeit zur Abreise, Lebensbericht eines jüdischen Händlers aus der Emanzipationszeit, bearb. u. hg. v. Margret Heitmann u. Jörg H. Fehrs, Hildesheim 1993, 161 Seiten.
  •  »Halte fern dem ganzen Lande jedes Verderben ...«. Geschichte und Kultur der Juden in Pommern, hg. v. Margret Heitmann u. Julius H. Schoeps unter Mitwirkung von Bernhard Vogt, Hildesheim 1996, 571 Seiten, darin: Synagoge und freie christliche Gemeinde in Stettin. - Versuch einer ungewöhnlichen Annäherung, S. 225-236.
  • Zur Geschichte und Kultur der Juden in Ost- und Westpreußen hg. v. Michael Brocke, Margret Heitmann u. Harald Lordick (= Netiva, Bd. 2), Hildesheim 1999, 663 Seiten, darin: »Liebe zur Gemeinde erwächst aus dem Gefühl der Sicherheit«. Der Verband der Westpreußischen Synagogengemeinden 1897-1922, S. 217-237.

Aufsätze

  •  »Die Motive seiner Lehre rechtfertigen sich in der Wahrheit seines Lebens«. Jüdische Existenz und deutsche Kultur am Beispiel Leo Baecks, in: Deutsch-jüdische Geschichte im 19. Jahrhundert (Festschrift für Julius H. Schoeps), hg. v. Ludger Heid u. Joachim H. Knoll, Stuttgart/Bonn 1992, S.211-230.
  •  »Philo des 19. Jahrhunderts«. Studien zu Salomon Ludwig Steinheim, hg. v. Julius H. Schoeps, Anja Bagel-Bohlan, Margret Heitmann u. Dieter Lohmeier, Hildesheim 1993, 303 Seiten, darin: »Zur Sittlichkeit erzogen werden, heißt zur Freiheit durch die Freiheit erzogen werden«. Anmerkungen zur pädagogischen Aufgabe der Offenbarungslehre, S. 97-113.
  • Zur Geschichte der Juden in Glogau, in: Glogau im Wandel der Zeiten, Würzburg 1993, S. 358-362.
  • Flucht vor der Taufe. Der Übertritt von Marcus Joel aus Glogau und seine Folgen, in: Menora, Jahrbuch für deutsch-jüdische Geschichte, München 1994, S. 349-365.
  • Zur Geschichte des Judentums in Schlesien (zus. mit Harald Lordick), in: Wach auf, mein Herz, und denke. Zur Geschichte der Beziehungen zwischen Schlesien und Berlin-Brandenburg, hg. v. der Gesellschaft für interregionalen Kulturaustausch, (deutsch/polnisch) Berlin / Opole 1995, S. 52-60.
  •  »Halte fern dem ganzen Lande jedes Verderben ...«. Geschichte und Kultur der Juden in Pommern, hg. v. Margret Heitmann u. Julius H. Schoeps unter Mitwirkung von Bernhard Vogt, Hildesheim 1996, 571 Seiten, darin: Synagoge und freie christliche Gemeinde in Stettin. - Versuch einer ungewöhnlichen Annäherung, S. 225-236.
  • Hermann Cohen (1842-1918), in: »Meinetwegen ist die Welt erschaffen«. Das intellektuelle Vermächtnis des deutschsprachigen Judentums. 58 Portraits, hg. v. Hans Erler u.a., Frankfurt, New York 1997, S. 102-111.
  •  »Wünschen Sie nicht, diese Heimat in ihrer jetzigen Verfassung wiederzusehen ...«. Die jüdische Gemeinde Glogaus im 20. Jahrhundert, in: Annäherungen. Ansichten von Glogau, Marburg 1997, S.45-54.
  • Jonas Cohn: Philosoph, Pädagoge und Jude. Gedanken zum Werdegang und Schicksal des Freiburger Neukantianers und seiner Philosophie, in: Juden in der Weimarer Republik, Skizzen und Porträts, Hrsg. Von Walter Grab und Julius H. Schoeps, zweite veränderte Auflage, Darmstadt 1998, S. 179-199.
  •  »Sie wirken in einer Gemeinde, die einen historischen Namen besitzt«. Zu Leben und Werk des letzten Glogauer Rabbiners Leopold Lucas (1872-1943), Silesiographia. Festschrift für Norbert Conrads, hg. v. Carsten Rabe u. Matthias Weber, Würzburg 1998, S. 105-117.
  • Zur Geschichte und Kultur der Juden in Ost- und Westpreußen hg. v. Michael Brocke, Margret Heitmann u. Harald Lordick (= Netiva, Bd. 2), Hildesheim 1999, 663 Seiten, darin: »Liebe zur Gemeinde erwächst aus dem Gefühl der Sicherheit«. Der Verband der Westpreußischen Synagogengemeinden 1897-1922, S. 217-237.
  • „Als heilige, gottselige That gepriesen ...“ Salomon Ludwig Steinheim und die Mortara-Affäre, in: Kolonymos, 3. Jg., Heft 3, 2000, S, 1-3.
  • „Es ist doch ganz hübsch, der ‚Verfasser von’ ... zu sein“. [Franz Rosenzweig und Jonas Cohn], in: Kalonymos, 3. Jg. Extrablatt zum 60. Geburtstag von Michael Brocke, 2000, S. 22-23.
  • Messianisches Denken bei Jonas Cohn, in: Menora, Jahrbuch für deutsch-jüdische Geschichte, Bd. 11: Geschichte, Messianismus und Zeitenwende, 2000, S. 299-213.
  • „Jedes Gefühl der Zugehörigkeit fehlt“. Jonas Cohn (1869-1947) – Einblicke in ein deutsch-jüdisches Gelehrtenleben, in: Kalonymos, 4. Jg., Heft 4, 2001, S. 1-4.
  • Moritz Lazarus (1824-1903): Erziehung unter dem Primat der „sittlichen Berechtigung Preußens in Deutschland“, in: Preußens Himmel breitet seine Sterne ..., Beiträge zur Kultur-, Politik- und Geistesgeschichte der Neuzeit, hrsg. von Willi Jasper und Joachim H. Knoll. Festschrift zum 60. Geburtstag von Julius H. Schoeps, 2 Bde., Hildesheim, Zürich, New York 2002, Bd. 1, S. 107-119.
  • Jonas Cohn und seine Zeitgenossen: Materialen und Briefe aus dem Nachlass. Jonas Cohn (1869-1947). Ein deutsch-jüdischer Gelehrter, Steinheim-Kolloquium 2002, 3. Dezember 2002, Evangelische Akademie Mülheim an der Ruhr.
  • gem. m. Barbara Kaufhold: „... mein höchster Stolz ist, dass meine Kunst weiblich sei“. Vally Cohn und ihre geretteten Briefe, in: Kalonymos, 5. Jg., Heft 4, 2002, S. 5-9.
  • Georg Goldstein – Arzt und Fotograf auf der Suche nach Heimat, in: „Traum oder Wirklichkeit“. Der Zionist Georg Goldstein fotografiert Palästina/Israel (1936-1953). Begleitbuch zur Ausstellung des S. L. Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte in der Volkshochschule der Stadt Duisburg vom 13. Mai 2002 bis 14. Juni 2002, hrsg. vom Steinheim-Institut und der VHS Duisburg, Duisburg 2002, S. 8-17.
  • Jonas Cohn, in: Metzler Lexikon Jüdische Philosophen, Philosophisches Denken des Judentums von der Antike bis zur Gegenwart, hrsg. von Andreas B. Kilcher und Ortfried Fraisse unter Mitarbeit von Yossef Schwartz, Stuttgart, Weimar 2003, S. 315-317.
  • „Mein Leben begann also damit, dass ich zu Festung verurteilt wurde.“ Arnold Zweig und seine Geburtsstadt Glogau, in: Deutscher, Jude, Europäer im 20. Jahrhundert. Arnold Zweig und das Judentum, hrsg. von Julia Bernhard und Joachim Schlör, (=Jahrbuch für Internationale Germanistik, Reihe A, Bd. 65, Bern u.a. 2004, S. 25-40. Wiederabdruck in: Mitteilungen des Verbandes ehemaliger Breslauer in Israel, Nr. 77, 2004, S. 6-9, 16-17.
  • Immanuel Kant und das Judentum, in: Kant in seiner Zeit, hrsg. v. Eberhard Günter Schulz, Hildesheim 2005, S. 39-62.
  • „Wir leiden doch wahrlich nicht an einem Zuviel von Verstand und Nachdenken“. Jonas Cohn und seine Zeitgenossen in Materialien und Briefen aus dem Nachlass, in: Memoria – Wege jüdischen Erinnerns. Festschrift für Michael Brocke zum 65. Geburtstag. In Verbindung mit dem Vorstand des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte hrsg. von Birgit E. Klein und Christiane E. Müller, Berlin 2005, S. 461-476.
  • Schriftenverzeichnis von Michael Brocke. Zusammengestellt von Margret Heitmann unter Mitwirkung von Maria Machado Mendes, in: Memoria – Wege jüdischen Erinnerns. Festschrift für Michael Brocke zum 65. Geburtstag. In Verbindung mit dem Vorstand des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte hrsg. von Birgit E. Klein und Christiane E. Müller, Berlin 2005, S. 823-835.
  • Denken – bildlos bildend [Jonas Cohn und Robin George Collingwood], in: Kalonymos, 9. Jg., Heft 4, 2006, S. 9-10.
  • Salomon Ludwig Steinheim, in: Das Jüdische Hamburg, Ein historisches Nachschlagewerk, Hamburg 2006, S. 239.
  • Zum Begriff der Negation bei Jonas Cohn, in: P. Fiorato, (Hg.) Negation, Andersheit und Unendlichkeit im Neukantianismus, Würzburg 2009, S. 137-149.
  • “Sein Pilger hier und dort sein Bürger einst”. Altona – eine Station im Leben von Salomon Ludwig Steinheim (1789-1866), in: M. Brocke, (Hg.) Verborgene Pracht. Der jüdische Friedhof in Hamburg-Altona, Aschkenasische Grabmale, Dresden, 2009, S. 307-318.
  • Großbürgerliche Tradition. Stammbaum der Familie Warburg 1668-1869, in: M. Brocke, (Hg.) Verborgene Pracht. Der jüdische Friedhof in Hamburg-Altona, Aschkenasische Grabmale, Dresden, 2009, S.376-404.
  • Anbruch "einer neuen und glücklichen Ära"?. 200 Jahre Emanzipationsedikt in Preußen, in: Kalonymos, 15. Jg., Heft 1, 2012, S. 1-5.
  • Martin Heidegger et Jonas Cohn, côte à côte et dos à dos dans une époque fatidique. Rencontres en manuscrits, lettres et documents, in: Bulletin Heideggerién (Bhdg), Jahrgang 3, 2013, S.4-30.
  • Steinheim, Salomon Ludwig, in: Neue Deutsche Biographie (NDB), Band 25, Berlin 2013, S.198-200.

Vorträge (in Auswahl)

  • „ ... dass ich letztlich ein Jude aus Posen bin“. Historische Verwerfungen und deutsch-jüdisches Selbstverständnis. Europa-Woche 2002 in Duisburg, 8. Mai 2002, Jüdisches Gemeindezentrum Duisburg.
  • Georg Goldstein – Arzt und Fotograf auf der Suche nach Heimat, Eröffnungsvortrag zur Ausstellung „Traum oder Wirklichkeit“. Der Zionist Georg Goldstein fotografiert Palästina/Israel (1936-1953), in der Volkshochschule der Stadt Duisburg am 13. Mai 2002; in der Gedenk- und Begegnungsstätte Wuppertal, 1. Juni 2003 u. Synagoge Celle am 12. Mai 2006.
  • Jonas Cohn und seine Zeitgenossen: Materialen und Briefe aus dem Nachlass. Jonas Cohn (1869-1947). Ein deutsch-jüdischer Gelehrter, Steinheim-Kolloquium 2002, 3. Dezember 2002, Evangelische Akademie Mülheim an der Ruhr.
  • Immanuel Kant und das Judentum. Kant in seiner Zeit. Interdisziplinäre Tagung der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat, Berlin, 4.-6.Oktober 2004.
  • „Die Liebe und Treue zur alten Posener Heimat pflegen“. Auswanderung und Neubeginn – Der Verband jüdischer Heimatvereine im Spiegel der Posener Heimatblätter. Symposium Die Verfolgung der Juden im Osten vor dem Holocaust, Tagung des Ostdeutschen Kulturrates, Königswinter, 28.11. bis 30.11.2005.
  • Relation und Korrelation als dialektische Grundbegriffe der Philosophie Jonas Cohns,(Kor-)Relation – im jüdischen Denken verwurzelte Theoriefigur des Neukantianisums? Internationales wissenschaftliches Gespräch in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Allgemeine Pädagogik und dem Institut für Evgl. Theologie der Universität Duisburg-Essen, in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, Mülheim an der Ruhr, 15. Juni 2009
  • Emanzipation und Verbürgerlichung in Preußen, 1789-1971. Aktionstage Politische Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung. Eine Veranstaltung des Steinheim-Instituts, Duisburg, 6. Mai 2010.
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