Aus Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

[Inhalt]

Michael Brocke

email: brocke(at)steinheim-institut.org

  • Univ.-Prof. Dr. phil., dipl. theol.
  • geb. 1940 in Frankenthal/Pfalz,
  • Studium
    • der Romanistik, Philosophie und Theologie an den Universitäten Saarbrücken und Freiburg i. Br.,
    • der Judaistik an der Hebräischen Universität Jerusalem (1963-1968) und an der Universität Wien,
  • Promotion 1970,
  • Lehrtätigkeit im Fach Judaistik an den Universitäten Regensburg (1968-1977) und seit 1978 Duisburg,
  • 1986 Professor für Judaistik, Universität GH Duisburg,
  • 1988-1996 Professor für Judaistik an der Freien Universität Berlin,
  • 1996 Professor für Jüdische Studien, Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und Direktor des Sal. L. Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg, jetzt U Duisburg-Essen
  • seit 2003 Verlegung des Fachs Jüd. Studien an die Universität Düsseldorf
  • 2009 Moses Mendelssohn-Preis des Landes Berlin
  • Gastprofessuren in Jerusalem, Los Angeles und Bloomington (IN).

Publikationen

http://www.steinheim-institut.de/edocs/bpdf/michael_brocke-haus_der_ewigkeit-haus_des_lebens.pdf

http://www.steinheim-institut.de/edocs/bpdf/michael_brocke-zur_religioesen_und_kulturellen_bedeutung_juedischer_friedhöfe.pdf

Selbständige Schriften

  • Erwählungsdenken in der liturgischen Dichtung des Jannaj, Diss. Phil., Universität Wien 1971, 310 S. (als Ms. gedruckt).
  • Die Erzählungen des Rabbi Nachman von Bratzlaw . Zum ersten Mal aus dem Jiddischen und Hebräischen übersetzt, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Michael Brocke, München und Wien 1985, 320 S. Nachdruck: Zürich 1987; Taschenbuch: Reinbek bei Hamburg 1989.
  • mit Hartmut Mirbach (Fotografie): Grenzsteine des Lebens. Auf jüdischen Friedhöfen am Niederrhein, Duisburg 1988, 92 S.
  • Nur Gräber bleiben mir. Jüdische Friedhöfe in Wesel. Zeugnisse jüdischen Lebens, Dokumentation von Michael Brocke unter Mitarbeit von Andreas Hemstege, Barbara Pörsch, Regina Schorzmann, Fotos von Andreas Hemstege, Köln 1988 (Weseler Museumsschriften 19), 136 S.
  • mit Aubrey Pomerance: Der jüdische Friedhof in Oerlinghausen. Eine bildlich-textliche Dokumentation, Bielefeld 1993, 92 S.
  • Der jüdische Friedhof in Soest. Eine Dokumentation in Text und Bild, unter Mitarbeit von Regina Schorzmann und Nathanja Hüttenmeister, Fotos von Andreas Hemstege, 219 S., zusammen mit: Gerhard Köhn, Die jüdische Gemeinde Soest. Ihre Mitglieder von 1700 bis zur Vertreibung und Ermordung im Dritten Reich. Versuch einer Rekonstruktion, Soest 1993 (Soester Beiträge 50).
  • mit Eckehart Ruthenberg und Kai Uwe Schulenburg: Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), Berlin 1994 (Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum 22), 720 S.
  • Die mittelalterlichen jüdischen Grabmale in Spandau 1244–1474, in Zusammenarbeit mit Nathanja Hüttenmeister, Birgit Klein, Gesine Palmer und Aubrey Pomerance, Ausgrabungen in Berlin. Forschungen und Funde zur Ur- und Frühgeschichte 9 (1994), S. 8–116.
  • Der alte jüdische Friedhof zu Frankfurt am Main. [113] Unbekannte Denkmäler und Inschriften, unter Mitwirkung von Dan Bondy, Andreas Hemstege, Heidrun Hermann, Christiane E. Müller, Aubrey Pomerance und Regina Schorzmann, hg. im Auftrag des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main von der Kommission zur Erforschung der Geschichte der Frankfurter Juden, Sigmaringen 1996, 460 S.
  • Der jüdische Friedhof in Solingen. Eine Dokumentation in Wort und Bild, unter Mitarbeit von Nathanja Hüttenmeister und Regina Schorzmann, Dan Bondy und Martina Gede, Fotos Andreas Hemstege, Solingen 1996, 231 S.
  • mit Dan Z. Bondy: Der alte jüdische Friedhof Bonn-Schwarzrheindorf, 1623–1956. Bildlich-textliche Dokumentation, Köln 1998 (Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege 50), 595 S.
  • mit Christiane E. Müller: Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Leipzig 2001, 264 S.
  • mit Aubrey Pomerance: „Steine wie Seelen“. Der alte jüdische Friedhof Krefeld. Grabmale und Inschriften, unter Mitarbeit von Barbara Mattes, 2 Bde., Krefeld 2003, Textband 500 S., Bildband 208 S.

Herausgeberschaft

  • mit Jakob J. Petuchowski: Das Vaterunser. Gemeinsames Beten von Juden und Christen, Freiburg i. Br. 1974 (Veröffentlichungen der Stiftung Oratio Dominica. Weltgespräch der Religionen 1), 285 S.
  • 2. Aufl. 1980, 3. Aufl. 1990.
  • Englische Ausgabe: The Lord’s Prayer and Jewish Liturgy, London 1978.
  • mit Hans Lamm: Beter und Rebellen – Geschichte und Kultur des osteuropäischen Judentums, Arbeitshilfe des Deutschen Koordinierungsrats zum Jahresthema 1981, Frankfurt 1981.
  • mit Herbert Jochum: Wolkensäule und Feuerschein. Jüdische Theologie des Holocaust . München 1982 (Abhandlungen zum christlich-jüdischen Dialog 13), 284 S.
  • Taschenbuchausgabe: Gütersloh 1993.
  • Beter und Rebellen. Aus 1000 Jahren Judentum in Polen, Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Frankfurt a. M. 1983, 368 S.
  • Gershom Scholem, Erlösung durch Sünde, hg., aus dem Hebräischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Michael Brocke, Frankfurt a. M. 1992 (Judaica 5), 151 S.
  • 2. Aufl. 2003.
  • Gershom Scholem, Von Berlin nach Jerusalem. Jugenderinnerungen, erweiterte Fassung, aus dem Hebräischen von Michael Brocke und Andrea Schatz, Frankfurt a. M. 1994, 253 S.
  • Taschenbuchausgabe: Frankfurt a. M. 1997.
  • mit Jan-Pieter Barbian und Ludger Heid: Juden im Ruhrgebiet. Vom Zeitalter der Aufklärung bis zur Gegenwart, Essen 1999, 639 S.
  • „Feuer an Dein Heiligtum gelegt“. Zerstörte Synagogen 1938 Nordrhein-Westfalen, erarbeitet vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, hg. von Michael Brocke, Bochum 1999 (Gedenkbuch der Synagogen Deutschland 1938, begründet und hg. von Meier Schwarz, Synagogue Memorial Jerusalem, 1), XXVII + 674 S. und Beilage 19 S.
  • mit Margret Heitmann und Harald Lordick: Zur Geschichte und Kultur der Juden in Ost- und Westpreußen, Hildesheim 2000 (Netiva 2), 663 S.
  • mit Aubrey Pomerance und Andrea Schatz: Neuer Anbruch. Zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur, Berlin 2001 (minima judaica 1), 339 S.
  • mit Julius Carlebach sel. A.: Biographisches Handbuch der Rabbiner, Teil 1: Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871, Band 1: Aach–Juspa, Band 2: Kaempf–Zuckermann, bearbeitet von Carsten Wilke, München 2004, 965 S. Band 2: Die Rabbiner im Deutschen Reich 1871-1945. Band 1: Aaron-Kusznitzki, Band 2:L - Z, bearbeitet von Katrin N. Jansen, München 2009
  • mit Margarete Jäger, Siegfried Jäger, Jobst Paul u. Iris Tonks: Visionen der gerechten Gesellschaft. Der Diskurs der deutsch-jüdischen Publizistik im 19. Jahrhundert, Köln, Weimar, Wien 2009, 200 S.
  • Verborgene Pracht. Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona – Aschkenasische Grabmale. 436 S., Dresden 2009
  • mit Jobst Paul: Gotteserkenntnis und Menschenbild. Schriften zur Jüdischen Sozialethik, Band 1. (Deutsch-Jüdische Autoren des 19. Jahrhunderts. Schriften zu Staat, Nation, Gesellschaft). Köln u.a. 2011, 229 S.
  • mit Jobst Paul: Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Schriften zur jüdischen Sozialethik. Schriften zur Jüdischen Sozialethik, Band 2. (Deutsch-Jüdische Autoren des 19. Jahrhunderts. Schriften zu Staat, Nation, Gesellschaft). Köln u.a. 2015, 295 S.

Aufsätze (in Auswahl)

  • Tun und Lohn im nachbiblischen Judentum, Bibel und Leben 8 (1967), S. 166–178.
  • Das Judentumsbild neuer Jesusbücher, Freiburger Rundbrief 23 (1971), S. 50–59.
  • „Nachahmung Gottes“ im Judentum, in: Abduldjavad Falaturi, Jakob J. Petuchowski und Walter Strolz (Hgg.), Drei Wege zu dem einen Gott. Glaubenserfahrung in den monotheistischen Religionen, Freiburg 1976, S. 75–102.
  • Englische Ausgabe: The “Imitation of God” in Judaism, in: Three Ways to the One God, Kent 1987, S. 55–75.
  • Von jüdischer Weise, die Schrift auszulegen, Lebendiges Zeugnis 32 (1977), S. 109–124.
  • The Liturgies of Synagogue and Church. An Introduction to the Literature, in: Jakob J. Petuchowski and Michael Brocke, The Lord’s Prayer and Jewish Liturgy, London 1978, S. 205–220.
  • On the Jewish Origins of Christian Improperia, Immanuel. A Bulletin for Religious Thought and Research in Israel 7 (1977), S. 44–51.
  • mit Herbert Jochum: Das Judentum in Schulbüchern für den katholischen Religionsunterricht heute. Eine Problemanzeige, in: H. Jochum und Heinz Kremers (Hgg.), Juden, Judentum und Staat Israel im christlichen Religionsunterricht in der Bundesrepublik Deutschland, Paderborn 1980, S. 55–74. PDF
  • Der verborgen offenbare Zaddik. R. Nachman von Bratzlaw, „Vom Raw und einem einzigen Sohn“, in: Peter von der Osten-Sacken (Hg.), Das Ostjudentum, Berlin 1981 (Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum 13), S. 51–67.
  • Sippure ma‘asijot le-rabbi nachman mi-brasslav we-ziqatam ha-eretz-jisre’elit w-ha-mizrachit, Proceedings of the Eighth World Congress of Jewish Studies, Division C, Jerusalem 1982, S. 183–190.
  • mit Herbert Jochum: Der Holocaust und die Theologie – „Theologie des Holocaust“, in: dies. (Hgg.), Wolkensäule und Feuerschein. Jüdische Theologie des Holocaust, München 1982 (Abhandlungen zum christlich-jüdischen Dialog 13), S. 238–270.
  • Martin Bubers misreading des R. Nachman von Bratzlaw: Die unbekannte „Geschichte von der fahrenden Prinzessin“, in: Hans-Günter Heimbrock (Hg.): Spiel–Räume. Kreativität im Horizont des christlichen Glaubens, Neukirchen-Vluyn 1983, S. 56–85. PDF
  • Franz Rosenzweig. Briefe und Tagebücher, in: Werner Licharz (Hg.), Lernen mit Franz Rosenzweig, Frankfurt am Main 1984 (Arnoldshainer Texte 24), S. 257-270. PDF
  • Erbe und Aufgabe. Jüdische Friedhöfe in der Bundesrepublik Deutschland, Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums 92 (1984), S. 67–76.
  • Franz Rosenzweig und Gerhard Gershom Scholem, in: Walter Grab und Julius H. Schoeps (Hgg.), Juden in der Weimarer Republik. Skizzen und Porträts, Stuttgart und Bonn 1986, S. 127–152. 2., veränderte Aufl. Darmstadt 1998.
  • Rabbi Nachman von Bratzlaw. Gesicht und Lehrrede zu Numeri 20, in: Edna Brocke und Hans-Joachim Barkenings (Hgg.), „Wer Tora vermehrt, mehrt Leben“. Festgabe für Heinz Kremers zum 60. Geburtstag, Neukirchen-Vluyn 1986, S. 193–205.
  • Ha-jechassim sche-bejn franz rosenzweig w-gershom shalom (Scholem), Proceedings of the Ninth World Congress of Jewish Studies, Division C, Jerusalem 1986, S. 187–192.
  • Die Schrift und Rosenzweig, Kirche und Israel. Neukirchener Theologische Zeitschrift 4,1 (1989), S. 31–41.
  • Targume ha-miqra’ schel jehude germania. Bejn mosche mendelssohn le-vejn martin buber w-franz rosenzweig, Proceedings of the Tenth World Congress of Jewish Studies, Division C, Vol. II, Jerusalem 1990, S. 35–40.
  • Bild-Textdokumentation der Friedhöfe, unter Mitarbeit von Andreas Hemstege, Aubrey Pomerance und Regina Schorzmann, in: Ursula Hesse (Hg.), Jüdisches Leben in Alme, Altenbüren, Brilon, Madfeld, Messinghausen, Rösenbeck, Thülen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart mit Bild-/Textdokumentationen u. a. zu den jüdischen Friedhöfen. Zur Erinnerung, Brilon 1991, S. 316–375.
  • Jüdischer Friedhof Klever Straße, in: Brigitte Wirsbitzki, Geschichte der Moerser Juden nach 1933, Moers 1991, S. 181–236.
  • Steinerne Zeugen, in: Oberstadtdirektor der Stadt Krefeld, Stadtarchiv und NS-Dokumentations- und Begegnungszentrum (Hgg.), Steinerne Zeugen. Jüdische Grabstätten in Krefeld, Redaktion Ingrid Schupetta, Fotos Andreas Hemstege, Krefeld 1991, S. 6–8;
  • Chronologie ausgewählter Grabsteine, ebenda, S. 9–29.
  • mit Martina Strehlen: Der Friedhof der Jüdischen Gemeinde Potsdam, in: Robert Kaelter, Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Potsdam, Reprint der Originalausgabe von 1903, hg. von Julius H. Schoeps und Herman Simon, Berlin 1993, S. 145–177.
  • Jüdische Begräbnisstätten in Emmerich. Eine bildlich-textliche Dokumentation, unter Mitwirkung von Aubrey Pomerance, Fotos von Herbert Schüürman, in: Juden in Emmerich, bearbeitet von Michael Brocke, Cläre Pelzer und Herbert Schüürman, hg. vom Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 1993 (Emmericher Forschungen 12), S. 397–546.
  • Jüdische Friedhöfe in Essen, in: Alte Synagoge (Hg.), Jüdisches Leben in Essen 1800–1933, Essen 1993 (Studienreihe der Alten Synagoge 1), S. 103–135.
  • mit Nathanja Hüttenmeister: Der jüdische Friedhof in Weisweiler, in: Friedhof Weisweiler. Jüdische Kultur in Deutschland einst und jetzt am Beispiel einer Landgemeinde im Rheinischen Großraum. Dokumentation eines Annäherungsversuches, zusammengestellt von Thomas Schröter, Düren [1995], S. 7–14.
  • Die Inschriften des Friedhofs von Burg Rheineck-Bad Breisig, in: „Ein edler Stein sei sein Baldachin ...“. Jüdische Friedhöfe in Rheinland-Pfalz, hg. vom Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, [Mainz] 1996, S. 173–210.
  • Judentum, in: Peter Antes (Hg.), Die Religionen der Gegenwart. Geschichte und Glauben, München 1996, S. 14–43.
  • Russische Ausgabe: Moskva 2001.
  • Jüdische Friedhöfe am Niederrhein, in: Dieter Geuenich (Hg.), Der Kulturraum Niederrhein, veranstaltet von der Gerhard-Mercator-Universität GH Duisburg und dem Kulturraum Niederrhein e. V., Bd. 2: Im 19. und 20. Jahrhundert, Bottrop und Essen 1997, S. 137–154.
  • mit Martina Strehlen: Der jüdische Friedhof in Rietberg-Neuenkirchen, in: Die Juden der Grafschaft Rietberg. Beiträge zur Synagogengemeinde Neuenkirchen, hg. von Heimatverein Neuenkirchen und Stadt Rietberg, mit Beiträgen von Manfred Beine, Michael Brocke, Elisabeth Hanschmidt, Beate Schrewe und Martina Strehlen unter Mitarbeit von Wolfgang von Abel, Martina Gede und Andreas Hemstege (Fotografie), Rietberg 1997, S. 107–277.
  • Erste und letzte Zeugen. Jüdische Friedhöfe in Nordrhein-Westfalen, in: Zeitzeugen. Begegnungen mit jüdischem Leben in Nordrhein-Westfalen, hg. vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, [Düsseldorf] 1998, S. 55–76 und (mit Olivia Schulze) 119–130.
  • Gershom Scholem. Wissenschaft des Judentums zwischen Berlin und Jerusalem, Freiburger Rundbrief 5,3 (1998), S. 179–186.
  • mit Dan Bondy und Christiane E. Müller: Ein „Haus der Ewigkeit“ und die Welt seiner Inschriften. Der jüdische Friedhof Chemnitz dokumentiert und erforscht, in: Juden in Chemnitz. Die Geschichte der Gemeinde und ihrer Mitglieder. Mit einer Dokumentation des jüdischen Friedhofs, hg. von Jürgen Nitsche und Ruth Röcher im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, Dresden 2002, S. 193–207.
  • Documentation de l’ancien cimetière de Francfort-sur-le-Main, in: Max Polonovski (ed.), Le patrimoine juif européen. Actes du colloque international tenu à Paris au Musée d’ Art et d’Histoire du Judaïsme les 26, 27 et 28 janvier 1999, Paris 2002, S. 113–124.
  • Alphabet der Heiligung.Bemerkungen zur liturgischen Dichtung des Jannai, in: Ekkehard W. Stegemann und Klaus Wengst (Hgg.), „Eine Grenze hast Du gesetzt“. Edna Brocke zum 60. Geburtstag, Stuttgart 2003, S. 291–307.
  • mit Christiane E. Müller: De Mortuis Nil Nisi Hebraice? The Language of Tombstone Inscriptions in Nineteenth-Century Germany, in: Shlomo Berger, Aubrey Pomerance, Andrea Schatz and Emil Schrijver (eds.), Speaking Jewish – Jewish Speak. Multilingualism in Western Ashkenazic Culture, Leuven [u. a.] 2003 (Studia Rosenthaliana 36, 2002–2003), S. 49–76.
  • Märtyrer in Worms und Mainz. Eine epigraphische Studie zu qadosh, in: Aus den Quellen. Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte. Festschrift für Ina Lorenz zum 65. Geburtstag, hg. von Andreas Brämer, Stefanie Schüler-Springorum und Michael Studemund-Halévy, München und Hamburg 2005 (Studien zur jüdischen Geschichte 10), S. 13–24.
  • ‚Judaistik’ between ‚Wissenschaft’ and ‚Jüdische Studien’: Jewish Studies in post-WWII Germany, in: Albert van der Heide and Irene E. Zwiep (eds.), Jewish Studies and the European Academic World. Plenary Lectures read at the VIIth Congress of the European Association for Jewish Studies (EAJS) Amsterdam, July 2002 (Collection de la Revue des Études juives dirigée par Simon C. Mimouni et Gérard Nahon) Paris [u. a.] 2005, S. 77–96.
  • Jüdische Friedhöfe verstehen, erforschen, bewahren. Das Beispiel Nordrhein-Westfalen, in: Stefan Bajohr (Hg.), Archiv aus Stein. Jüdisches Leben und jüdische Friedhöfe in Nordrhein-Westfalen, Oberhausen 2005, S. 87–107.
  • Der mittelalterliche Friedhof Worms. Vom Reichtum und den Nöten einer heiligen Stätte, in: D. Krochmalnik u.a. (Hg.), Raschi und sein Erbe. Internationale Tagung der Hochschule für Jüdische Studien und der Stadt Worms, Heidelberg 2007, S. 199-226
  • *'Pflanzstätte von Märtyrern' und Stiftern. Ein jüdisches Priestergeschlecht des mittelalterlichen Worms, in: Der Wormsgau. Wissenschaftliche Zeitschrift der Stadt Worms und des Altertumsvereins Worms 27 (2009), S. 17-37
  • The Lilies of Worms, in: Zutot. Perspectives on Jewish Culture 8 (2011, erschienen 2013). S. 3-13
  • Der Zwölfjährige Jesus im Tempel und Deuteronomium 13. Die doppelte Polemik des Göttinger Barfüßer-Altars von 1424, in: M. Witte u. T. Pilger (Hg.), Mazel Tov. Interdisziplinäre Beiträge zum Verhältnis von Christentum u Judentum. Festschrift anlässlich des 50. Geburtstages des Instituts Kirche u Judentum, Leipzig 2012, S. 421-440
  • Der jüdische Friedhof Worms im Mittelalter - 1059 bis 1519. Beobachtungen an einem singulären Ort, in: Die SchUM-Gemeinden Speyer - Worms - Mainz. Auf dem Weg zum Welterbe. Hrsg. von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Regensburg 2013, S. 111-154
  • mit Christiane E. Müller, Aufbewahrte Hoffnung - aufs Neue belebt. Zeiten und Texte jüdischer Friedhöfe am Niederrhein, in: Juden in Wesel und am Niederrhein. Eine Spurensuche. Hrsg. vom Jüdisch-Christlichen Freundeskreis Wesel e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Wesel. Wesel 2014, S. 23-42
  • mit Christiane E. Müller, Die vernichteten Grabmale der Familie Gomperz in Kleve, in: Juden in Wesel und am Niederrhein. Eine Spurensuche. Hrsg. vom Jüdisch-Christlichen Freundeskreis Wesel e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Wesel. Wesel 2014, S. 91-121

Kleinere Beiträge

  • Drei Jahre Judaistik in Jerusalem, Emuna. Blätter für christlich-jüdische Zusammenarbeit 3,2 (1968), S. 140–143.
  • Bemerkungen zur Zusammenarbeit von Juden und Christen, Emuna. Horizonte zur Diskussion über Israel und das Judentum 7 (1972), S. 67–68.
  • erarbeitet mit Edna Brocke: Themenheft Junge israelische Erzähler, Emuna. Horizonte zur Diskussion über Israel und das Judentum 8, 1 (1973). Übersetzungen: Aharon Appelfeld, Amos Oz, Abraham B. Yehoshua, Jehuda Amichai, Dan Pagis, Tuvia Ruebner u.a.
  • Eine Erzählung des Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772–1810) – Text und Interpretation, Katechetische Blätter 105 (1980), S. 848–855.
  • Siegel der jüdischen Gemeinde Regensburg; Jüdischer Grabstein aus Regensburg, Wittelsbach und Bayern [Ausstellungskatalog], Bd. I/2, München 1980, S. 63–64.
  • mit Herbert Jochum und Wolfgang Wirth: Judentum und Israel. Bücher und audiovisuelle Medien, hg. vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Frankfurt a. M. 1981, 48 S.
  • Warum in der jüdischen Geschichte nicht gestorben wird, in: Rudolf Walter (Hg.), Das Judentum lebt – ich bin ihm begegnet, Freiburg 1985, S. 157–163.
  • Martin Buber und Rabbi Nachman von Bratzlaw. Zum 20. Todestag Martin Bubers, [unveröffentl. Hss. von M. Buber] Orientierung. Katholische Blätter für weltanschauliche Information 49,12 (Zürich 1985), S. 138–141.
  • Aus jüdischer Religion und Kultur. Dokumente, Stiche, Bücher und Gerätschaften. Judaica aus der Sammlung Werner Seewi, Duisburg u. a. Ausstellung vom 17.2.–15.3.1986 in der Zentralbibliothek, Düsseldorfer Strasse 5–7 zu den „Wochen der Brüderlichkeit“. Ausstellungskatalog, bearbeitet und Texte Michael Brocke, Duisburg 1986, 51 S.
  • Leopold Fleischhacker. Katalog zur Ausstellung Duisburg, 21.4.–20.5.1988, Idee und Text Michael Brocke, Recherche und Fotografie Andreas Hemstege, o. O. 1988, 31 S.
  • Leopold Fleischhacker im Kontext jüdischer Sepukralkunst, Augenblick. Berichte, Informationen und Dokumente der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf 5 (1993), S. 7–13.
  • Namenlos gedenken? Bemerkungen zum Berliner Denkmalstreit, Kalonymos 1,3 (1998), S. 1–3.
  • Zur Einführung, in: „Feuer an Dein Heiligtum gelegt“. Zerstörte Synagogen 1938. Nordrhein-Westfalen, erarbeitet vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, hg. von Michael Brocke, Bochum 1999 (Gedenkbuch der Synagogen Deutschland 1938, Bd. 1), S. XVIII–XXVII.
  • Die Chassidim, in: Micha Brumlik u. a. (Hgg.), Die Menora. Ein Gang durch die Geschichte Israels. Eine Medienmappe für Schule und Gemeinde, Wittingen 1999 (Erev-Rav-Hefte. Israelitisch denken lernen, 5), S. 140–147.
  • Der „kleine B.” und die große DB. „... gemeinsames Wirken für Deutschlands Einheit und Freiheit ...“, Kalonymos 2,3 (1999), S. 6–7.
  • Dem Friedhof in Bild und Text ein zweites Leben geben, in: Anspruch der Steine. Jüdischer Friedhof Berlin Schönhauser Allee. Inventarisation und Erforschung, hg. von Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, Prenzlauer Berg Museum für Heimatgeschichte und Stadtkultur und ProKultur gGmbH, Konzeption und Redaktion Christiane E. Müller, Duisburg und Berlin 2000, S. 11–13.
  • mit Christiane E. Müller: Chassidismus am Main. Zum 200. Todestag von R. Nathan Adler, Kalonymos 3,3 (2000), S. 3–6.
  • „Freundschaft der fremden Freunde“. Walter Benjamin zum 60. Todestag, Kalonymos 3,3 (2000), S. 6–8.
  • Der „Schlussklang vom Neunten Ab“. Anmerkungen zur Übersetzung Rosenzweigs, Kalonymos 5,2 (2002), S. 3–4.
  • Auf den Knien der Zeit ... Traumgestalten, wer von euch ist Jehuda ben Halevy?, Kalonymos 6,1 (2003), S. 1, 4–7.
  • Avigaal und Sarah. Töchter des Herrn Kalonymos des Leviten, Kalonymos 6,3 (2003), S. 11–12.
  • Nach rückwärts und vorwärts Freiheit bewahren. Der Komponist Friedrich Gernsheim, Kalonymos 6,4 (2003), S. 5–12.
  • Franziskanische Kunst polemisiert hebräisch, Kalonymos 6,4 (2003), S. 14–15.
  • Witwe Rivka, Mutter von Avigal und Sara, Kalonymos 8,1 (2005), S. 11–12.
  • Zur religiösen und kulturellen Bedeutung jüdischer Friedhöfe, in: "Verwaiste jüdische Friedhöfe". Gedenken an die Toten - Gedächtnis der Lebenden. (Gegen Vergessen und Verdrängen, 6), Teetz u. Berlin 2008, S. 36-61.

Lexikonartikel (in Auswahl)

  • Aaron. II. Im Judentum, TRE 1, S. 5–7.
  • Arbeit. II. Judentum, TRE 3, S. 618–622.
  • Armenfürsorge. I. Judentum, TRE 4, S. 10–14.
  • Bestattung. III. Judentum, TRE 5 (1980), S. 738–743.
  • Isaak. III. Judentum, TRE 16 (1987), S. 298–301.

Rezensionen (in Auswahl)

  • Israel Steinberg (Hg.), Jüdische Weisheit aus drei Jahrtausenden, ausgewählt und ins Deutsche übertragen von Salcia Landmann, [München] 1968, in: Emuna. Blätter für christlich-jüdische Zusammenarbeit 3,2 (1968), S. 110–111.
  • David Flusser, Jesus in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, [Reinbek bei Hamburg 1968], in: Emuna. Blätter für christlich-jüdische Zusammenarbeit 3,2 (1968), S. 116–118.
  • André Chouraqi, Lettre à un ami arabe, Tours 1969, in: Emuna. Horizonte zur Diskussion über Israel und das Judentum 5 (1970), S. 210–211.
  • Hans Liebeschütz, Von Georg Simmel zu Franz Rosenzweig. Studien zum jüdischen Denken im deutschen Kulturbereich, mit einem Nachwort von Robert Weltsch, Tübingen 1970 (Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts 23), in: Emuna. Horizonte zur Diskussion über Israel und das Judentum 7 (1972), S. 136–138.
  • Charlotte Klein, Theologie und Antijudaismus. Eine Studie zur deutschen theologischen Literatur, München 1975 (Abhandlungen zum christlich-jüdischen Dialog 6), in: Emuna. Horizonte zur Diskussion über Israel und das Judentum 10 (1975), S. 54–56.
  • Johann Maier, Jesus von Nazareth in der talmudischen Überlieferung, Darmstadt 1978, in: Journal for the Study of Judaism, Vol. XIII (1982), No.1–2, S. 204–205.
  • Franz Rosenzweigs Briefe und Tagebücher, in: Werner Licharz (Hg.), Lernen mit Franz Rosenzweig, Frankfurt a. M. 1984 (Arnoldshainer Texte 24), S. 257–270.
  • Y. T. Radday und C. B. Hommen, Die Grabmale von Burg Rheineck. Beredte Zeugen von 400 Jahren deutsch-jüdischer Geschichte am Mittelrhein, Bad Breisig 1983, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 187 (1984), S. 319–322.
  • Gérard Nahon, Inscriptions hébraïques et juives de France médiévale. Avec une préface de Bernhard Blumenkranz publié avec le concours du Centre national de la Recherche scientifique, Paris 1986, in: Frankfurter Judaistische Beiträge 15 (1987), S. 159–162.
  • Yehuda Ben-Avner, Vom orthodoxen Judentum in Deutschland zwischen zwei Weltkriegen, Hildesheim 1987, in: Internationale Schulbuchforschung. Zeitschrift des Georg-Eckert-Instituts 10,4 (1988), S. 399–400.
  • Pieter W. van der Horst, Ancient Jewish Epitaphs. An introductory survey of a millenium of Jewish funerary epigraphy (300 BC – 700 CE), Kampen 1991, in: Frankfurter Judaistische Beiträge 20 (1993), S. 211–213.
  • Geschlossene Gesellschaft. Wie sich die Wissenschaft des Judentums mit ihrer Abweisung durch das protestantisch-theologische Deutschland auseinandersetzt, zu: Christian Wiese, Wissenschaft des Judentums und protestantische Theologie im wilhelminischen Deutschland. Ein Schrei ins Leere?, Tübingen 1999, in: Kalonymos 3,2 (2000), S. 3–7.
  • Surkamp und Fischer schenken uns das Alte Testament neu, zu: Anne Weber, Im Anfang war, Frankfurt a. M. 2000; Das erste Buch Mose, genannt Genesis. Mit einer Einleitung von Joseph von Westfalen, Frankfurt a. M., in: Kalonymos 3,4 (2000), S. 9–11.
  • David Henriques de Castro, Keur van grafsteenen op de Portugees-Israëlitiesche begraafplaats te Ouderkerk aan de Amstel met beschrijving en biogaphische aanteningen. Een fotografische herdruk von de Nederlands/Duitse editie (1883), voorafgegaan door een Engelse vertaling van het origineel en door beschrijvingen van zes extra grafstenen, een inleidend artikel en een selectieve bibliografie [niederl. und engl.], Ouderkerk 1999, in: Studia Rosenthaliana 34 (2000), S. 99–102.
  • „Meine Steinbrüche, in denen ich schwer genug arbeite”, zu: Gershom Scholem, Tagebücher nebst Aufsätzen und Entwürfen, 2. Halbband 1917–1923, hg. von Karlfried Gründer u. a., Frankfurt a. M. 2000, in: Kalonymos 4,2 (2001), S. 8–9.
  • Agfiah, Barodi, Panau, Wernort und Borskay in Engen? Wie man übersetzend Neues schafft, zu: Asriel Schochat, Der Ursprung der jüdischen Aufklärung in Deutschland, Frankfurt und New York 2000, in: Kalonymos 5,1 (2002), S. 11–13.
  • Dr. Richard Koch. „Was wäre das Salvarsan, wenn es nicht von einem Juden stammte?“, zu: Richard Koch, Zeit vor Eurer Zeit. Autobiographische Aufzeichnungen, hg. von Frank Töpfer und Urban Wiesing, Stuttgart-Bad Cannstatt 2004, in: Kalonymos 7,1 (2004), S. 8–9.
  • Meine Sprache gibt Gott nicht her, zu: Elazar Benyoëtz, Finden macht das Suchen leichter, München 2004, in: Kalonymos 7,1 (2004), S. 10–11.

Herausgegebene und mitherausgegebene Reihen und Zeitschriften

  • Bibliographien zur deutsch-jüdischen Geschichte, im Auftrag des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte hg. von Michael Brocke, Julius H. Schoeps und Falk Wiesemann, München [u. a.] 1989– .
  • Kalonymos . Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen. Vierteljahreszeitschrift, Duisburg und Essen 1997-
  • Netiva. Wege deutsch-jüdischer Geschichte und Kultur. Studien des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts, Hildesheim 1999– .
  • minima judaica, Berlin 2001– .
  • Zutot. Perspectives on Jewish Culture, hg. von Shlomo Berger, M. Brocke und Irene Zwiep, Dordrecht, Niederlande 2001– .
  • seit 2002: Moses Mendelssohn, Gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe, begonnen von Ismar Elbogen, Julius Guttmann, Eugen Mittwoch. Fortgesetzt von Alexander Altmann, Eva J. Engel, Michael Brocke, Daniel Krochmalnik, Stuttgart-Bad Cannstatt 1971– .
  • Deutsch-Jüdische Autoren des 19. Jahrhunderts. Schriften zu Staat, Nation, Gesellschaft. Zwei Reihen: Werkausgaben; Anthologien. Für das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung sowie das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen herausgegeben mit Siegfried Jäger und Jobst Paul. Köln u.a.; mehrere Bände seit 2010.

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