Aus Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

[Inhalt]

Einzelpublikationen

Jüdischer Friedhof Ahaus

Nathanja Hüttenmeister: Jüdischer Friedhof Ahaus. Salomon Ludwig Steinheim-Institut Duisburg 2010. 152 Seiten. ISBN 978-3-9807566-6-2

Dieser Friedhof ist eines der letzten Zeugnisse der jüdischen Gemeinde Ahaus. Er zeigt ein seit der Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend geschlossenes Ensemble von Grabsteinen. Jeder Stein steht als Denkzeichen für einen Einzelnen. Doch in ihrer Gesamtheit sind Gestaltung der Grabmale und Komposition der Inschriften das Spiegelbild des Gemeindelebens. So zeigt uns dieser „Gute Ort“ die beiden Pole deutschjüdischer Geschichte und Existenz, die innige Verbundenheit mit der engeren Heimat und das Bewußtsein eigener uralter Geschichte. Mit seiner detailreichen Schilderung der Grabmale, der Personen und ihrer Nachrufe erklärt das Buch den jüdischen Friedhof Ahaus und dient dem Besucher dieser Oase der Stille als hilfreiche Begleitung.

aus dem Klappentext

Verborgene Pracht

Verborgene Pracht - Der jüdische Friedhof Hamburg-Altona - Aschkenasische Grabmale. Hg: Salomon Ludwig Steinheim-Institut Duisburg; Michael Brocke, 436 Seiten, ISBN 978-3-940319-33-3, 39,80 Euro

Von Anfang des 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts diente der Friedhof an der Königstraße in Hamburg-Altona Sefarden und Aschkenasen. Er ist wohl die größte Anlage neuzeitlicher jüdischer Grabmale in Deutschland. Dieses Buch macht die »verborgene Pracht« des aschkenasischen Areals sichtbar. Im Spiegel der Grabinschriften wird Gemeinde-, Sozial- und Kunstgeschichte lebendig, ausgewählte Stammbäume bedeutender Familien runden die Gesamtschau ab. So eröffnet sich erstmalig die Sicht auf die Epoche frommen und traditionellen, aber auch modernen Selbstbewusstseins, das jüdische Kaufleute, Rabbiner und Gelehrte der Elbstadt über Jahrhunderte entfalten konnten.

aus dem Klappentext

Duisburger Juden gestern und heute

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Duisburger Juden gestern und heute, Cordula Klümper, Hg.: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V./Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen, Duisburg 2009, ca. 220 Seiten

Gefördert durch das Leo Baeck Programm Jüdisches Leben in Deutschland – Schule und Fortbildung gibt die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit eine von Cordula Klümper erarbeitete Materialsammlung heraus, die jungen Menschen Geschichte und Gegenwart näherbringen soll. Sie bietet einen umfassenden Überblick über das Leben der Duisburger Juden von der ersten Erwähnung der Gemeinde im 12. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem jüdischen Beitrag zu Wirtschaft, Politik und Kultur der Stadt Duisburg und den Entwicklungen innerhalb der Gemeinde, so wird hier z.B. die Geschichte der jüdischen Schule seit dem 19. Jahrhundert beschrieben. Die Verfasserin hat das Quellenmaterial für den Unterricht an Schulen und in der Erwachsenenbildung bearbeitet. Die Kapitel beginnen jeweils mit einer Dokumentation, auf die eine Quellensammlung folgt, die im Unterricht verwendet werden kann. Die Fragen der Aufgabenblätter sprechen unterschiedliche Altersgruppen an, sodass auch Grundschüler mithalten können. Einen besonderen Platz nimmt das Kapitel Jüdische Schicksale in Duisburg ein, in dem Biografien des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestellt werden. Hier werden Auszüge aus einem Gespräch abgedruckt, in dem Leon Jessel im Jahr 2004 seine Erinnerungen an die Schulzeit im Duisburg der 30er Jahre, die Ausbildungszeit, seine Deportation nach Buchenwald und seine Entlassung, die er als „pures Glück“ bezeichnet, beschreibt. Im Quellenteil findet man den Zeitzeugenbericht des späteren Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen Herbert Salomon über die Deportationen 1939/1940. Zum Schluss präsentiert die Verfasserin vergangene und kommende Projekte, wie den Geschichtswettbewerb Jüdische Kinder in der Duisburger Geschichte, die deutsch-israelische Jugendbegegnung des St.-Hildegardis-Gymnasiums, das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage oder den Zug der Erinnerung, der 2008 eine Ausstellung über die Deportationen in der NS-Zeit zeigte. Erhältlich ist der Band bei der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Duisburg-Mülheim-Oberhausen e.V, Güntherstraße 22, 47051 Duisburg.

Kalonymos 2/2009, S. 14


Der jüdische Friedhof Ansbach (= Franconia Judaica 2)

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Nathanja Hüttenmeister: Der jüdische Friedhof Ansbach (= Franconia Judaica 2), Ansbach 2008. 208 Seiten. 20 Euro.
Auf dem einst großen Friedhof haben sich nach den Zerstörungen während der NS-Zeit nur noch 117 Grabsteine erhalten, davon zwölf als Sockel oder Sockelfundament. Die Überlieferung der chronologischen Belegung setzt 1880 ein, doch aus den Jahren seit 1829 sind weitere Grabmale der Familien Oberndörfer, Öttinger und Salmstein erhalten. Der Hauptteil des Buches ist der detaillierten Dokumentation aller Grabmale in chronologischer Abfolge gewidmet, gefolgt von Übersichten im Anhang.

Einleitend wird auch aus der Geschichte dieses "Guten Ortes" berichtet, dessen Einrichtung 1821 ein Ausdruck des Selbstverständnisses der altehrwürdigen Ansbacher Gemeinde war. Die in den Central Archives for the History of the Jewish People in Jerusalem erhaltene Überlieferung der Ansbacher "Chewra Kaddischa", der Beerdigungsbruderschaft, ermöglicht uns auch einen Einblick in die weit über den Friedhof hinausreichende Tätigkeit dieses "israelitischen Männervereins".

aus dem Klappentext


Sepharad in Ashkenaz

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Sepharad in Ashkenaz. Medieval Knowledge and Eighteenth-Century Enlightened Jewish Discourse. Edited by Resianne Fontaine, Andrea Schatz and Irene Zwiep. Amsterdam 2007. XVII, 334 Seiten. ISBN 978-90-6984-482-4. $ 70.


Details:


Glauben unter dem Nationalsozialismus in Mülheim an der Ruhr

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Barbara Kaufhold: "Glauben unter dem Nationalsozialismus in Mülheim an der Ruhr", hg. vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, Essen: Klartext Verlag 2006, 262 Seiten, ISBN 3-89861-626-6, 19,90 Euro

Nach der Reformation evangelisch geprägt, entwickelte sich in Mülheim ein reges religiöses Leben, bereichert durch eine jüdische Gemeinde und ungewöhnlich zahlreiche Freikirchen und freie Werke. Nach der Machtübernahme 1933 begann der NS-Staat massiven Druck auf die Kirchen auszuüben. Christen jüdischer Herkunft wurden durch die Nürnberger Gesetze zu Juden erklärt. In den evangelischen Mülheimer Gemeinden entbrannte ein erbittert geführter Kirchenkampf: NSkonforme deutsche Christen kämpften gegen Vertreter der bekennenden Kirche. Zeitzeugenberichte und Dokumente bereichern die bewegende Darstellung der evangelischen Kirche unter dem Nationalsozialimus.
aus dem Klappentext


Redefining Judaism in an Age of Emancipation

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Redefining Judaism in an Age of Emancipation. Comparative Perspectives on Samuel Holdheim (1806 - 1860). Edited by Christian Wiese. Boston: Brill 2007, 426 Seiten, ISBN 90 04 15265 2, 99 Euro
Based on a comparative and interdisciplinary approach, this volume for the first time interprets the biography and philosophy of the German Jewish thinker Samuel Holdheim (1806-1860), shedding new light on a neglected phenomenon of nineteenth century Jewish intellectual history the radical Reform Movement that started in Germany and culminated in the American Jewish Reform ideology. Leading scholars of modern Jewish history and thought from Germany, France, Belgium and the United States present a thorough reading of Holdheim's influential writings in the broader context of the debates within German Jewry about the modernization of Jewish identity in an age of political emancipation and cultural integration, including such controversial issues as the authority of the rabbinical tradition or the reinterpretation of the ceremonial laws.
Synopsis


Memoria. Wege jüdischen Erinnerns

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Memoria. Wege jüdischen Erinnerns. Festschrift für Michael Brocke zum 65. Geburtstag. In Verbindung mit dem Vorstand des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte herausgegeben von Birgit E. Klein und Christiane E. Müller. Berlin: Metropol Verlag 2005, 847 Seiten, ISBN 3-938690-04-6, 36 Euro

Details:



Jüdisches Leben in Mülheim an der Ruhr

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Barbara Kaufhold: "Juden in Mülheim an der Ruhr". Hg. v. Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, Duisburg. Mit einem Beitrag von Gerhard Bennertz. Essen, Klartext-Verlag 2004. 350 Seiten, geb., zahlreiche Abb., aktualisierte Namensliste, 19,90 Euro.
Seit fast 500 Jahren leben Juden in Mülheim an der Ruhr, als geduldete Minderheit, als freie oder als ihrer Rechte beraubte Bürger. Dieses Buch führt durch die Jahrhunderte - von den ersten Ansiedlungen bis zur Emanzipation und der Blüte der Gemeinde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. In der Moderne bis 1945 interessieren besondere Themen wie: Bauliche Spuren heute; Diskriminierung und Verfolgung; Persönlichkeiten; Zeitzeugen hier und in aller Welt. Ein packender Überblick mit zahlreichen Dokumenten und Abbildungen sowie einer erweiterten Namensliste.
[aus dem Klappentext]
Das Buch dokumentiert die Geschichte jüdischen Lebens in Mülheim vom Beginn des 16. Jahrhunderts (erster urkundlicher Nachweis) bis 1945. Die Darstellung gibt Einblick in die Vielfalt von Lebensformen jüdischer Bürgerinnen und Bürger, die vor allem seit der Wende zum 20. Jahrhundert bleibende Spuren in der Stadt hinterlassen haben. Orte und Namen - Gebäude und Familien, die sich in die Geschichte Mülheims eingeschrieben haben, werden in kurzen prägnanten Kapiteln lebendig. [...] Den Charakter einer Chronik unterstreichen die zahlreichen, klug ausgewählten Abbildungen des Buches, seine Dienlichkeit als Lehrbuch der Lokalgeschichte die in den Text eingeblendeten Wort- und Sacherklärungen. Der Autorin und dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut, das diese Arbeit betreut und editiert hat, ist ein schönes Buch gelungen, das historisch, soziologisch oder christlich-jüdisch interessierte Leserinnen und Leser zugleich überzeugt und erfreut.
[Kirche und Israel. 21. Jahrgang, Heft 1 (2006)

Details:



Biographisches Handbuch der Rabbiner

Teil I

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Michael Brocke und Julius Carlebach sel. A. (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Rabbiner. Teil I: Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern. 1781-1870. Bearbeitet von Carsten Wilke. Zwei Bände: Aach-Juspa und Kaempf-Zuckermann. München: Saur 2004. 965 Seiten.

Dieses Handbuch enthält mit einer großen Einleitung und fast 2000 Einträgen ein Gesamtbild des Berufsstandes im mitteleuropäischen Judentum. Die Artikel zu den einzelnen Rabbinern sind alphabetisch geordnet und enthalten möglichst vollständige Daten zu Herkunft, Ausbildung, Laufbahn und religiösen Position. Die literarische und wissenschaftliche Tätigkeit der Rabbiner ist in den jeweils verwendeten Sprachen verzeichnet. Das zweibändige Werk erschließt den Zugang zu Dokumenten in Archiven und Sammlungen sowie epigraphischen und ikonographischen Zeugnissen. ISBN 3-598-24871-7. 296 Euro.

Nicht nur für Judaistik und Geschichte, auch für die historische Regionalforschung liegt mit diesem Werk ein originäres grundlegendes Nachschlagewerk vor, das eine wesentliche Lücke schließt.
[ABDOS-Mitteilungen. München, Nr. 1-2 (2004)]
Das Biographische Handbuch der Rabbiner kann ohne Einschränkung als ein unentbehrliches Handbuch zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung bezeichnet werden, das nicht nur entscheidend zum Verständnis für die Entwicklung der Emanzipation beiträgt, sondern geradezu dazu einlädt, sich ihren zahlreichen Protagonisten über die unterschiedlichsten Hinweise und Quellen zu nähern. [...] Mit großer Spannung wird man den zweiten Teil des Handbuches erwarten dürfen.
[PaRDeS. Potsdam, Nr. 9 (12/2004)]
This is the primary resource on the rabbinate in the bulk of central Europe and it is hard to imagine that any work will appear that will replace this handbook. It is critical for any serious study of religious movements among Jews, of the reform movement in Judaism (and orthodoxy), of the modernization of the rabbinate, and for many areas of social and cultural history. It is essential for any library that supports research and study in these areas and no doubt, additional uses will be found.
[Religious Studies Review. Valparaiso, No. 4 (10/2004)]
"... without a doubt the most important resource ever put together on the Central European rabbinate."
[Shaul Stampfer, Religious Studies Review, 4, 2005]
"Il lavoro offerto da Wilke è di una ricchezza non comune, un' enciclopedia di notizie su rabbini conosciuti e sconosciuti, una mappa geografica sulla religione e cultura ebraica nei territori interessati. Dopo aver elencato gli archivi e le collezioni di manoscritti usati per questo elenco, l'autore offre un'introduzione in cui giustifica la concezione prosopografica dell'opera, una storia breve del rabbinato e i criteri die redazione del lessico."
[La Rassegna Mensile Di Israel, 2005]


Teil II

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Die Rabbiner im Deutschen Reich 1871-1945. Hrsg. v. Brocke, Michael / Carlebach, Julius. Bearb. v. Jansen, Katrin Nele / Fehrs, Jörg H. / Wiedner, Valentina. München: Saur 2009. Gebunden. Nur komplett beziehbar. Euro [D] 298,- / für USA, Kanada, Mexiko US$ 462,-. ISBN 978-3-598-24874-0

Teil 2 des Biographischen Handbuchs der Rabbiner erschließt das Rabbinat des Deutschen Reiches bis 1945. Diese Zeit ist für die Rabbiner sowohl von gesellschaftlichem Ansehen als auch von Anfeindungen und existentieller Unsicherheit geprägt. Themen der Zeit sind die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus, Diskussionen um nationale und jüdische Identität, später dann das Aufkommen des Nationalsozialismus, Entrechtung, Deportation und Emigration.

Flyer (PDF) ISBN 3-598-24871-7. 296 Euro.

Biographical Handbook of Rabbis

Based on sources written in Rabbinic Hebrew and in various European languages, the Biographisches Handbuch der Rabbiner covers Rabbis from central Europe and documents a many-facetted cultural profile. The articles on the individual Rabbis are arranged alphabetically and contain as much information as possible on their descent, education, career as a Rabbi, family and religious position. Each entry includes a bibliography covering primary and secondary literature: this bibliographical part contains detailed information on the documents in archives and manuscript collections, as well as epigraphic and iconographic material on the life and influence of the person concerned; the literary and scholarly activities of the Rabbis themselves are recorded in the respective language used. Edited by Michael Brocke and Julius Carelabach z"l: Part 1: Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781-1871 includes 1,952 biographical entries. The handbook is supplemented by an introduction to the history of the rabbinate, an index of places and a map. Part 2: Die Rabbiner im Deutschen Reich 1871-1945, covers Rabbis in the German Reich from 1781-1871.

In the absence of a hierarchically organized ecclesiastical structure, Rabbis held a special significance in Jewish tradition. They were instrumental in guiding the individual communities, their institutions and their relations to the Christian population. For this reason the history of Jewish literature, religion and ideas has been profoundly effected by the Personalities of individual leaders who taught, lived and embodied the religious law.

The majority of these teachers and scholars had not previously been covered by biographical research. The broad migration of Jewish scholars and the fact that details of their studies, teaching and the Offices they held were often very complicated to document, posed considerable difficulties for historians. The encyclopaedias and works on religious history currently in use tend to limit themselves to theological celebrities prominent on account of their literary significance. Now, through the Biographisches Handbuch der Rabbiner, it is possible to gain a complete picture of the occupational circumstances of German-speaking Jews in modern times. The presentation of Rabbis of the period is as completely as the widely dispersed source material allows. The articles are based on thorough research using archives in Germany, France, Israel, Austria, Poland and the Czech Republic, on an analysis of contemporary Jew press organs and on a synopsis of regional and local research findings.

The first part of this publication, covering the Emancipation era (1781-1871), examines a period of far reaching changes in which the religious currents of modern Judaism have their origins. Rabbis in the German and Bohemian territories and the then eastern provinces of Prussia are considered collectively, since the western Ashkenazi communities were not only subject to similar politics of acculturation by German-speaking authorities, but also maintained dose contacts with each other. Among the Rabbinical authorities of central European Judaism at the time were representatives of very different official positions and supporters of all postures and nuances of the modernisation controversy. Also included are the full-time Rabbinic teachers, directors of private Talmud academies, Jewish preachers with Rabbinic qualifications and Rabbis who emigrated, such as those practising in the first Jewish communities in the USA and among the pioneers of the religious settlements in Palestine.

The Biographisches Handbuch der Rabbiner is an indispensable and fundamental work for historians, religious studies scholars and all those involved or interested in the intellectual, cultural and social development of Central European Judaism.

2004 ff. 2 parts in ca. 4 volumes Hardbound Per part volume ca. 148.00 Euro ISBN 3-598-24870-9 (Only available as a set)

Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781-1871 (Rabbis of the Emancipation era in the German, Bohemian and Greater Polish Territories, 1781-1871) Compiled by Carsten Wilke 2004. 2 volumes. Ca. 1,000 pages Hardbound. Complete ca. 296.00 Euro ISBN 3-598-24871-7


Der alte jüdische Friedhof Krefeld

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Michael Brocke / Aubrey Pomerance; unter Mitarbeit von Barbara Mattes:

Steine wie Seelen. Der alte jüdische Friedhof Krefeld. Steine und Inschriften / Eine Veröffentlichung des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte (= Stadtarchiv Krefeld: Krefelder Studien 11), Krefeld 2003. 2 Bände im Schuber, Textband 512 S., Abb.; Bildband 208 S., zahlr. Abb.

Der Doppelband ist für 38,- Euro erhältlich bei: Stadtarchiv Krefeld, Girmesgath 120, 47803 Krefeld. Telefon: 02151 - 86 27 00, FAX: 02151 - 86 27 10, E-Mail:


Juden in Chemnitz

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Juden in Chemnitz. Die Geschichte der Gemeinde und ihrer Mitglieder.

Mit einer Dokumentation des jüdischen Friedhofs / Herausgegeben von Jürgen Nitsche und Ruth Röcher im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Salomon-Ludwig-Steinheim-Institut Duisburg und dem Stadtarchiv Chemnitz Dresden: Michel Sandstein Grafischer Betrieb und Verlagsgesellschaft 2002. ISBN 3-930382-66-0. 502 Seiten, 470 Abbildungen, Format: 24,0 x 31,5 cm, Festeinband mit Schutzumschlag.

Details: deutsch, englisch

Preis: 30,- Euro


Jakob Steinhardt (1887-1968)

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Jakob Steinhardt (1887-1968). Druckgraphik. Bestandskatalog.

Hg. v. Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum - Zentrum internationaler Skulptur und Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte. Duisburg [BASIS-DRUCK] 2002, 54 Seiten. ISBN 3-89279-582


"Traum oder Wirklichkeit"?

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"Traum oder Wirklichkeit"? Der Zionist Georg Goldstein fotografiert Palästina/Israel (1936-1953). Begleitbuch zur Ausstellung des S. L. Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte in der Volkshochschule der Stadt Duisburg vom 13. Mai 2002 - 14. Juni 2002. Hg. v. S. L. Steinheim-Institut und der Volkshochschule Duisburg. Duisburg [Woeste Druck, Essen] 2002, 72 Seiten. ISBN 3-9807566-2-9


Haus des Lebens

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Haus des Lebens. Brocke, Michael; Müller, Christiane; Jüdische Friedhöfe in Deutschland. 264 S. m. Fotos. 25 cm. Leipzig: Reclam 2001 ISBN 3-379-00777-3


Forschungsbericht Nr. 6

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Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte. Forschungsbericht 1994-2000, Duisburg: [Edel-Druck] 2001. 91 Seiten. ISBN 3-9807566-1-0

Online-Fassung (PDF) Der sechste Forschungsbericht des Instituts ist 2001 mit einer Auflage von 2000 Druckexemplaren erschienen. Er wird kostenlos an Interessenten versendet. Sie können die gedruckte Fassung per eMail an das Steinheim-Institut bestellen.


Anspruch der Steine

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Anspruch der Steine. Jüdischer Friedhof Berlin, Schönhauser Allee. Inventarisation und Erforschung /

Konzeption und Redaktion: Christiane E. Müller, hg. v. Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte; Prenzlauer Berg Museum für Heimatgeschichte und Stadtkultur; Prokultur gGmbH Duisburg/Berlin [Druckerei Graetz] 2000, 74 Seiten. ISBN 3-9807566-0-2


Juden im Ruhrgebiet

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Juden im Ruhrgebiet: Vom Zeitalter der Aufklärung bis in die Gegenwart. Jan-Pieter Barbian/ Michael Brocke/ Ludger Heid (Hg.); Klartext Essen 1999, 639 Seiten. ISBN 3-88474-694-4

Details:


Feuer an Dein Heiligtum gelegt

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Feuer an Dein Heiligtum gelegt: Zerstörte Synagogen 1938 Nordrhein-Westfalen / erarbeitet vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut, Duisburg, hrsg. v. Michael Brocke; (Gedenkbuch der Synagogen: Deutschland 1938, begründet und hrsg. von Meier Schwarz, Synagogue Memorial Jerusalem), Verlag und Druckkontor Kamp GmbH Bochum 1999, ISBN 3-89709-200-X, 45 Euro

ISBN 3-598-24871-7. 296 Euro.

Damit aus dem propagandistischen Fehlschlag der Nazis - die staatlich organisierte Mordbrennerei am 10. November 1938 rief bei den Deutschen überwiegend (stumme) Abscheu hervor - kein später erinnerungspolitischer Sieg wird, hat das Steinheim-Institut (...) systematische Synagogenforschung betrieben. Nach jahrelanger Arbeit liegt nun das Ergebnis vor: ein 706 Seiten starker Band im Album-Format, der die Geschichte sämtlicher Synagogen und jüdischer Beträume erzählt, die 1938 auf dem Boden des heutigen Nordrhein-Westfalens zerstört wurden. Das Buch versammelt 278 Artikel zu Synagogenstandorten: von A wie Aachen (...) bis Z wie Zülpich (...). Hinzu kommen 71 Artikel zu Ortschaften, deren jüdische Gotteshäuser vor 1938 aufgegeben wurden. Dem Anhang kann man neben Quellen- und Literaturhinweisen entnehmen, wie sich die Gemeinden seit dem 19. Jahrhundert zahlenmäßig entwickelten und wo ihre Friedhöfe liegen. (...) Die Autoren unterstrichen [mit dem Titel] den Gedenkbuchcharakter ihres Werkes. Wie in den mittelalterlichen Memorbüchern, die an die Judenverfolgungen zu Kreuzugs- und Pestzeiten erinnern, erscheinen die Stätten der Schändung auch in hebräischen Buchstaben. Mancher Ort, Neuss etwa oder Kempen, taucht hier wie dort auf.
[Thomas Gutmann. Westdeutsche Allgemeine Zeitung WAZ, 5.2.2000.]


Die Konstruktion der Nation gegen die Juden

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Die Konstruktion der Nation gegen die Juden, hg. v. Peter Alter, Claus-Ekkehard Bärsch u. Peter Berghoff (= Ein Tagungsband des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte sowie des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte der Gerhard-Mercator-Universität -Gesamthochschule Duisburg) Wilhelm Fink Verlag, München 1999, 290 Seiten. ISBN 3-7705-3326-7 <a href="javascript:Pick it!ISBN: 3-7705-3326-7"><img style="border: 0px none ;" src="http://www.citavi.com/softlink?linkid=FindIt" alt="Pick It!" title='Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen'></a>


Jacob Adam - Zeit zur Abreise

Bild:Cover_JacobAdam.jpg
Jacob Adam - Zeit zur Abreise, hg. v. Jörg H. Fehrs u. Margret Heitmann, Georg Olms AG, Hildesheim 1993, 157 Seiten, ISBN 3-487-097772-9

ISBN 3-598-24871-7. 296 Euro.

Die autobiographischen Aufzeichnungen Jacob Adams (1789 - 1874?) sind ein einzigartiges sozialgeschichtliches Dokument über das Leben eines einfachen jüdischen Händlers in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Preußen.
In seinem ausführlichen Bericht, den er mit seiner Geburt beginnen und 1830 enden läßt, erinnert sich Adam auf eindrucksvoll bescheidene Weise an die verschiedenen Stationen seines Lebens. Geboren in Posen und aufgewachsen in Westpreußen, führt ihn sein Weg durch vier preußische Provinzen bis hinein nach Rußland.
Der Lebensbericht wurde von den Herausgebern mit editorischen Vorbemerkungen, einer Einleitung, Anmerkungen und Glossar, Stammbaum der Familie Adam bis in die Gegenwart sowie einer eigens von einem Kartographen angefertigten Wanderkarte und einem Nachwort versehen. Das Nachwort informiert über die politischen und sozialen Hintergründe der Zeit, in der Jacob Adam lebte.
aus dem Klappentext

"Leben live! In der Tat einzig. Held Jacob sieht ja viel zu oft kläglich aus, als dass man ihm das meiste nicht doch abnähme. Überraschend wenig Selbstrechtfertigung, nie Triumphgeheul, eher schon Selbstbezichtungung, und Sentmentalität fast nur in der Elendsmalerei, aber selbst die wirkt eher sachlich vorgetragen, fast distanziert, auf Groschen und Taler berechnet. Ein preußischer Hiob."

A. Russer (Paris)

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