Aus Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

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Judaica-Suchmaschine im Steinheim-Institut

Übergreifende Suche

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Die übergreifende Judaica-Suchmaschine erschließt die ganze Vielfalt deutsch-jüdischer Geschichte. Sie ermöglicht die gleichzeitige Recherche in mehreren Datenbanken nicht nur des Steinheim-Instituts, sondern auch die Suche nach online verfügbaren Digitalisaten weltweit. Die Suchmaschine kann so dazu beitragen, einen raschen Zugang zum gefragten Thema und einen recht umfassenden Überblick über online erreichbare Judaica zu gewinnen.

Datenbanken des Steinheim-Instituts

Zu den Quellen des Steinheim-Instituts, die die Suchmaschine zusammenfasst, gehören die Bibliotheks-Bestände, das Gidal-Bildarchiv, der Rabbiner-Index, das Buchbildarchiv und die NRW-Bibliografie. Außerdem enthält die übergreifende Suche die Volltexte der Institutszeitschrift Kalonymos und die Webseiten des Steinheim-Instituts.

Externe Quellen

Die Suchmaschine kennt darüber hinaus bibliografische Datenbanken und viele tausend Digitalisate im Web, zu diesen zählen unter anderen:

Die Links auf diese wertvollen Netzpublikationen sind zum Teil über das OAI-Protokoll der Open Archives Initiative zusammengetragen.

In Zahlen

Die Suchmaschine enthält zur Zeit ca. 500.000 Metadatensätze

Web-Interface der übergreifenden Suche

Die Suchmaschine Vieles Finden basiert auf Apache Solr (sprich: "Solar"), einer Variante der Apache-Software Lucene. Ressourcen des Steinheim-Instituts können einzeln und kombiniert abgefragt werden, alle "externen Quellen" sind (zur Zeit) unter dem so benannten Menüpunkt zusammengefasst.

Für Netbooks, Handhelds oder Handys steht ein für Mobile Internet Devices geeignetes Interface zur Verfügung.


Formulierung der Suchanfrage

Trunkierung

  • Keine automatische Trunkierung: Wolf findet nicht Wolfsburg
  • Rechtstrunkierung mit *. Wolf* findet auch Wolfsberg
  • Maskieren einzelner Zeichen mit ?

Und oder Oder?

  • Mehrere Suchbegriffe verknüpft die Suchmaschine implizit mit ODER.
  • Einschränken lässt sich das durch Anführung, z. B. "Eschelbacher, Klara". Interpunktion (hier das Komma) wird dabei ignoriert. Die Suche verknüpft die in Anführung eingeschlossenen Begriffe mit UND und interpretiert auch die Reihenfolge der Wörter. Fragmente mit der Wortfolge Eschelbacher Klara werden gefunden. NICHT gefunden werden Fragmente, die nur Eschelbacher oder Klara enthalten, ebensowenig Klara Eschelbacher wegen der nicht zutreffenden Reihenfolge.

Ähnlichkeitssuche

  • Ähnlichkeitssuche mit nachgestellter Tilde ~. Beispiel: Hameasef~.

Nachbarschaftssuche (proximity search)

Begriffe in der Nähe anderer Begriffe sucht man mit der Formulierung: "Eschelbacher Klara"~5. Die Zahl ~5 ist hier das Maß, wiewiel Wörter maximal zwischen den beiden Suchbegriffen vorkommen dürfen, also für deren Abstand voneinander.

Groß- und Kleinschreibung

Wird theoretisch nicht unterschieden. Einschränkung: In der Praxis führen meier, Meier, MEier, MEIer, MEIEr zur gleichen Treffermenge, meieR jedoch zu gar keinem Treffer!

  • Tip: Anfrage deshalb besser in Kleinbuchstaben formulieren.

In Planung

Weitere Suchmöglichkeiten befinden sich zur Zeit in Bearbeitung.

Details zu den Datenbanken und Ressourcen

Über die Suchseite des Steinheim-Instituts findet man verschiedene Datenbanken und Recherchemöglichkeiten.

  • Die Teilbestände des Bibliothekskatalogs (die Privatbibliothek Daniel J. Cohens, die judaistische Bibliothek Werner Seewis, die 2.000 Titel aus der Bibliothek des Historikers Hermann Meyer-Cronemeyer, die Privatbibliothek des Schriftstellers Wilhelm Unger) sind in einem Katalog zusammengefasst und können online durchsucht werden.
  • Der Haskala-Katalog bietet einen Überblick über die 160 Bände der Haskala-Bibliothek des Steinheim-Instituts.
  • Das nach dem Fotojournalisten Nachum Tim Gidal benannte Bildarchiv beinhaltet zum einen seine Sammlung, aber auch Bilder aus dem Nachlass der Schauspielerin Ruth Klinger, Fotos und Bildpostkarten aus der Sammlung Werner Seewi und die fotografische Sammlung Georg Goldsteins.
  • In der epigrafischen Datenbank epidat kann man die Inschriften von über 24.000 Grabsteinen durchsuchen. Dabei ist sowohl eine Volltextrecherche möglich als auch das Blättern in einzelnen Jahrgängen und Indizes (z.B. Namenslisten, Abkürzungsverzeichnis etc.)
  • Die Online-Datenbank Rabbiner-Index durchsucht den Inhalt des Biographischen Handbuchs der Rabbiner (BHR) - ein Verzeichnis aller Rabbiner, die seit der Aufklärungszeit im deutschsprachigen Raum gewirkt haben. Derzeit sind hier die 1.952 Rabbiner aus der Zeit 1781-1881 erfasst; der zweite Teil des Verzeichnisses (1871-1945) befindet sich zur Zeit in Arbeit.
  • Das Buchbildarchiv umfasst als Grundstock die Abbildungen aus dem zweibändigen Handbuch von Adolph Kohut: Berühmte israelitische Männer und Frauen in der Kulturgeschichte der Menschheit. Lebens- und Charakterbilder aus Vergangenheit und Gegenwart. Ein Handbuch für Haus und Familie. Mit zahlreichen Porträts und sonstigen Illustrationen.
  • In der NRW-Bibliografie sind 7.000 Literaturhinweise zu deutsch-jüdischer Geschichte in Nordrhein-Westfalen recherchierbar.

Links zu weiteren Suchportalen und Webangeboten

Unabhängig von den in unsere Suchmaschine integrierten Online-Datenbanken gibt es vielfältige Informationsmöglichkeiten im Internet. Hier eine kleine, wachsende Auswahl:

Kontakt

Die Suchmaschine Vieles Finden wird entwickel und dokumentiert von Harald Lordick

German-Jewish History Search Engine

There is a lot to find on the topic german-jewish history, especially in the web. The search engine of the Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte aims to help you to get an overview by integrating different sources into one online database. It is free of charge and works similarly to google, yahoo or bing, but for a very special issue, german-jewish history and judaism. The focus is not on harvesting web pages, but to give links on online catalogs like digitized old and rare books, manuscripts and pictures or to give bibliographical hints on printed sources.

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