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FALKENAUER, Josua Moses,

Geb. 20. Mai 1774 in Fürth,
Gest. 27. Mai 1829 das
Sohn des Buchhändlers Seckel Bär F. und der Lea Rappaport, einer Tochter des Wallersteiner Rb. Zwi- Hirsch R. Schüler von Oberrb. Meschullam Salman Kohn und Jeschiwalehrer Moses Hechheimer in Fürth. 23. Aug. 1798 Heirat mit Hanne Stetten (st. 1812), Tochter des Gemeindevorstehers Joseph S. Lebt vom Handelsberuf, nach Konkurs als Juwelier eröffnet er ein Glas- und Spiegelgeschäft. 1804 Dajan in Fürth und Dozent an der Jeschiwa, als wohlhabender Mann bezog er kein Gehalt. Er sollte 1825 zum Staatsexamen vorgeladen werden; nach längeren Auseinandersetzungen aber wurden die drei Fürther Dajanim am 16. Nov. 1826 „mit Rücksicht auf den ihnen von dem Stadtmagistrate bezeugten guten und musterhaften Lebenswandel ohne weitere Prüfung in der Ausübung ihres bisherigen Berufs [...] bestätigt“. Seine beiden Töchter Jette und Rosalie heiraten die badischen Rb. Geismar und Friedberg.

FRIED, Salomon,


Gest. 20. Mai 1830 in Wien
1793 Rb. in Přerov (Prerau), Mähren, 1819 Rb. in Břeclav (Lundenburg). Seine Frau Mirjam ist in Kromìříž (Kremsier) beerdigt.

GÜLDENSTEIN, Michael, Dr.,

Geb. 26. Sept. 1814 in Sontheim bei Heilbronn, Württ.,
Gest. 30. März 1861 in Bad Buchau am Federsee
Sohn des Kaufmanns Isaak Michael G. und der Karoline aus Affaltrach, 20. Mai 1834 imm. als cand. phil. in Würzburg und vier Semester Studium das., insbes. Philosophie bei Hoffmann, SS 1836 in Tübingen, 15.-20. April 1839 Erste Dienstprüfung in Tübingen mit Note IIb, um 1840 Privatlehrer in Stuttgart, 1842 Bezirksrb. in Bad Buchau; Teilnehmer der 2.-3. Rb.-Versammlung Behutsame Kultusreformen; 1848 Verehelichung. Gründet 1850 „daselbst nach bestandenem Professoratsexamen eine vielbesuchte lateinische Schule“ (AZJ 1850, S. 427), die er etwa zehn Jahre lang leitet. 1860 prom. Tübingen, vermutlich mit der Absicht einer Bewerbung im Ausland.

HILDESHEIMER, Esriel, Dr., gen. meist Israel H.,

Geb. 20. Mai 1820 in Halberstadt,
Gest. 12. Juli 1899 in Berlin
Sohn des Löb Glei und der Golde Goslar, 1826 zur „Hascharat-Zwi“- Schule in Halberstadt, nach Abschluß der Schulpflicht 1834 Talmudstudium bei Ortsrb. Mathias Levian sowie bei den Stiftsrabbinern Joseph Eger und Gerson Josaphat. Mit einem Zeugnis des letzteren (24. Okt. 1837) nach Altona zur Jeschiwa von dessen Lehrer Jacob Ettlinger, dort 4 1/2 jähr. Studium; kurzzeitig auch Schüler bei Isaak Bernays in Hamburg. Durch paralleles Privatstudium der Schulfächer hatte er 1842 erst das Niveau der Tertia erreicht, bestand aber nach weiterer Vorbereitung am Gymnasium in Halberstadt 1843 die Abiturprüfung. Verlobung mit Henriette- Jettchen Hirsch (1824-1883), Schwester der Gebrüder Josef und Gustav-Mordechai Hirsch, die ihn als kapitalkräftige Fabrikanten fortan aller Nahrungssorgen entheben. 1. Nov. 1843 imm. Berlin, 1845 zum Studium der orientalischen Sprachen nach Halle, 4. Aug. 1846 prom. das. Rückkehr nach Halberstadt. Am 26. Aug. 1846 heiratet er seine Verlobte und lebt im Haus seines Schwiegervaters als Privatgelehrter (AZJ 1848, S. 15), sammelt Schüler um sich, ist auch Assessor des Rabbiners und Nachfolger seines Bruders als Sekretär der jüd. Gemeinde. Sommer 1851 Rb. in Eisenstadt und Gründung einer Jeschiwa, die bis zu 150 Schülern anwächst. Verhandlungen wegen Aufnahme als „zweiter Rb.“ und Jeschiwaleiter in Preßburg (1861). Seit Februar 1867 Verhandlungen um Wechsel an das Berliner Bet-Midrasch, da er sich in Ungarn als orthodoxer Modernist auf verlorenem Posten weiß. „Ich mache mir nämlich gar keine Illusion, dass ich mich über die wichtigsten Fragen in Cultur- und Schulangelegenheiten mit meiner Partei [...] in der Minorität bin, was ich besonders durch die vielen schriftlichen Vorstellungen der gedole rabbanim bimedinathenu gegen meine Abhandlungen über die Seminar- und Schulfondfrage [...] gesehen“ (Briefe, S. 49, vom 18. Apr. 1867). Der „Israelitisch-Ungarische Kongreß“ im Dezember 1868 offenbart die doppelte Opposition der Neologen und der Altorthodoxen und Chassidim. 2. Sept. 1869 Stiftsrb. in Berlin und zugleich Rb. der orthodoxen Gemeinde „Adass Jisroel“. Auf sein Gehalt von 400 Tl. verzichtet er schon nach einem Jahr zugunsten seiner Lehrhauskollegen. Unter seiner Leitung werden am 10. Okt. 1869 die Gemeindeschule, am 5. Aug. 1870 die eigene Synagoge und am 22. Okt. 1873 das orthodoxe Rabbinerseminar eingeweiht; die organisatorische Spaltung von der Gesamtgemeinde wird durch das Austrittsgesetz vom 28. Juli 1876 ermöglicht. 1888 Gründer des Palästinahilfsvereins „Lemaan Zion“; 1897 der „Vereinigung traditionell-gesetzestreuer Rabbiner“. Zu den Dozenten am Seminar zählen seine Söhne Hirsch H. (1855-1910) und Meier H. (1864-1934) sowie dessen Sohn Esriel (Erich) H., der spätere Leiter der Tel-Aviver Stadtbibliothek.

KOLIN, Samuel, auch S. KELLIN oder KÖLL, gen. Mah. as. ith ha-Šäqäl,

Geb. 1724 in Kolín, Zentralböhmen,
Gest. 20. Mai 1806 in Boskovice (Boskowitz), Mähren
Sohn des Nathan-Neta Halevi, eines Enkels des Krakauer Rb. Nathan Spiro gen. Megalleh ‘Amuqoth. Schüler des Rb. Arje-Löb b. Menachem-Mendel in Boskovice. Dort verheiratet mit Elkele, Tochter des Moses, eines Urenkels des mährischen Landesrb. Menachem-Mendel; seine Frau führt in Boskovice einen Wollhandel und ermöglicht es ihm, fast sechzig Jahre lang als Privatgelehrter die größte Jeschiwa Mährens zu leiten. Lehnt aus Bescheidenheit den Ruf auf das Oberrt. in Preßburg ab mit dem berühmten Wort, im gelehrten Preßburg könne er höchstens Schulklopfer (Synagogendiener) werden.

LANDSBERG, Mayer, Dr.,

Geb. 11. April 1810 in Miêdzyrzecz (Meseritz) in der späteren Provinz Posen,
Gest. 20. Mai 1870 in Hildesheim
Sohn des Pincus L. und der Rahel, lernt an der Jeschiwa in Wolsztyn (Wollstein) bei dem Ortsrabbiner Aron Wolffssohn, dem er 1826 nach Hildesheim folgte, 1830 nach Braunschweig zum Gymnasium und Studien bei Ortsrabbiner S. Eger, 1834 Abitur in Braunschweig, 16. April 1834 imm. Berlin, vierjähriges Studium, währenddessen seit 1835 Tätigkeit als Schullehrer, 1837 Oberlehrerexamen, wird Leiter der Nauenschen Erziehungsanstalt mit Tätigkeit an der Höheren Schule von Sigismund Stern, seit 1838 Predigten am Bet-Midrasch und in der Liebermann-Synagoge. 1840 Anstellung als Dozent am jüd. Lehrerseminar unter der Leitung von Leop. Zunz. Heirat mit Fanny Blumenreich. 1846 Rb. in Hildesheim; Anhänger der Reformpartei. Eingeschrieben für die liberale Kasseler Rb.-Versammlung von 1868 (AZJ 1868, S. 612).

LÖWENBERG, Eleasar,

Geb. 1804,
Gest. 20. Mai 1874 in Kobylin, Prov. Posen
Nachkomme des Schabtai Kohen, Sohn des Rb. Benjamin Seeb Hakohen in „Parnitschew“, Dajan in Kobylin.

SCHWARZSCHILD, Moses,

Geb. 1750 in Frankfurt/M.,
Gest. 20. Mai 1834 das
Sohn des Jakob S., 1783 verheiratet mit Jütle Ulf; Klausrb. und Dajan in Frankfurt, zuletzt als zweiter Beisitzer im Bet-Din von Salman Trier.

ULLMANN, Lion, Dr.,

Geb. 3. Dez. 1804 in St. Goar am Rhein,
Gest. 4. Sept. 1843 in Krefeld
Sohn des Handelsmanns Baruch U. und der Judith Isaac Jonas. Sollte ursprünglich Viehhändler werden, wird dann zum Talmudstudium nach Bingen und mit 17 J. nach Darmstadt geschickt, wo er „durch Bekanntschaft mit mehreren jungen aufgeklärten Leuten angeregt“ auch Kenntnisse im Dt., Frz. und Lat. erwirbt. Ist seit 1823 Vikar beim Rb. Callmann Mengeburg in Darmstadt; erhält 1829 die Morenu von diesem sowie den Rb. Leo Ellinger in Mainz und Seckel- Löb Wormser in Michelstadt. 7. Dez. 1829 imm. Bonn, dreieinhalbjähr. Studium bei Georg Wilhelm Freytag als „Kandidat der jüdischen Theologie“, gehört zum Freundeskreis um Geiger und Hirsch; dann Hauslehrer bei dem Kaufmann Zons in Koblenz; Bewerber in Wiesbaden (Juni 1830), 20. Mai 1835 prom. Gießen. 11. März 1836 Konsistorial-Oberrb. in Krefeld. Seine „Synagogen-, Trauungs- und Begräbnisordnung“ vom 20. Mai 1836 wird zwar in allen Synagogen der Regierungsbezirke Düsseldorf, Köln und Aachen eingeführt, aber nicht überall durchgesetzt; insbesondere in der eigenen Gem. trifft U. auf Widerstand, weshalb er sich vergeblich um Verlegung des Sitzes nach Aachen bemüht. 16. Aug. 1836 Heirat mit Nanette-Nannche Süßel (geb. 1808 in Abersheim, gest. nach 1868 in Frankfurt), einer Waise des Handelsmanns Leopold S. und Adoptivtochter des Mainzer Rb. Leo Ellinger. Auf seine kurz vor seinem Tode verfaßte Petition setzt die Rheinische Ständeversammlung das napoleonische „Décret infâme“ außer Kraft.

WERTHEIMER, Akiba-Israel, bürgerlich Jakob VIKTOR,

Geb. 1778 in Breslau,
Gest. 20. Mai 1835 in Altona
Sohn des Avigdor-Viktor Kywe (Akiba) aus Leszno (Lissa), Großpolen; Schüler Akiba Egers in Mirosławiec (Märkisch-Friedland), 1805 Klausrb. in Altona, zugleich Dajan und Hauslehrer bei Samson Goldschmidt, 1806 Rb. in Moisling b. Lübeck, siedelt nach der Emanzipation in die Stadt über. Bewerber um das Konsistorial-Oberrt. in Emden (1812). Als unter der Restauration die Juden wieder aus Lübeck vertrieben werden, muß ihn die verarmte Gemeinde entlassen; im Feb. 1816 kehrt er in seine Klausstelle nach Altona zurück, an der er allabendlich lehrt. Nach dem Tod Mendel Frankfurters übernimmt er 1822 den Vorsitz im schleswig- holst. Oberrt., verzichtet aber erst 1834 auf seine Klausstelle, als die jungen Gelehrten J. Cohn und I. Holländer aus Preßburg zurückkehren. W. war zumindest viermal verheiratet, von seinen Ehefrauen stammte Nanette Levy (1800-1823) aus Hamburg, Fogel Goldschmidt (gest. 1831) war Tochter eines Altonaer Gemeindevorstehers; seine letzte Frau Sophie überlebte ihn.

GOLDSCHMIDT, Israel, Dr.,

Geb. 20. Mai 1849 (lt. Vita: anno 1848) in Diós- Borény (Diósberény), Ungarn,
Gest. 13. Sept. 1924 in Offenbach.
Wurde von seinen Eltern zum Rabbinerberuf bestimmt und zunächst von seinem Vater unterrichtet; mit sechs Jahren in die zweite Klasse der jüdischen Volksschule in Gyönk eingeschult, vom zehnten bis zum 16. Lebensjahr Besuch der Jeschiwot in Tab, Gyönk und Hõgyész; 1863 Eintritt in die rabbinische Hochschule in Eisenstadt unter Hildesheimer, 1869 Abitur ebd.; 1869 folgte er Hildesheimer nach Berlin und immatrikulierte sich an der Univ., Sommer 1870 längere Erkrankung und Kuraufenthalt, Winter 1870 Hauslehrer in Frankfurt. 1871-1872 Univ. Breslau, 1872-1873 Univ. Berlin, Herbst 1873 zur Vollendung seiner Dissertation und Vorbereitung des mündl. Examens Rückzug nach Bojanowo, Posen; Febr. 1874 Promotion in Jena. 1874 JTS Breslau. Predigt in Breslau und Berlin, Approbation von Wolf Landau in Dresden; Qualifikationsatteste von Wolf Feilchenfeld und Esr. Hildesheimer (später widerrufen; Landau erklärte, Hildesheimer habe seine Approbation widerrufen, weil G. sich für die Orgel im Gottesdienst ausgesprochen habe [CJA, 1, 75 A Er 1 Nr. 29, fol. 84]). 1885 Mitglied im ADR; 1876 Rb. in Obornik (Oborniki), Posen, 1878 Rb. in Briesen (WąbrzeŸno), Westpr., 1880-1887 Rb. in Weilburg a. d. Lahn; dort auch staatlicher Schulinspektor. Wandte sich von der Orthodoxie ab und wurde daraufhin bei seiner Bewerbung in Erfurt 1885 abgewiesen. 1887 Bewerber in Beuthen, im selben Jahr 1887 Landrb. im Fürstentum Birkenfeld, 1. April 1890 bis 1919 Rb. in Offenbach als Nachfolger Salomon Formstechers; feierte am 9. Aug. 1901 sein 25jähriges Amtsjubiläum. Mitunterzeichner der „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“ 1912.

HERBST, Josef,

Geb. 20. Mai 1910 in Krefeld.
Sohn des Markus H.; ledig, staatenlos. 1935 als Nachfolger von Philipp de Haas als Landesrabbiner nach Oldenburg berufen; versah das Amt 1935-1936; August 1936 nach Düsseldorf verzogen.

LÉVY, Salomon,

Geb. 4. o. 5. Jan. 1818 in Marckolsheim, Unterelsaß,
Gest. 14. Jan. 1885 in Brumath, Unterelsaß.
Sohn des Kaufmanns Simon L. und der Fromet Salomon. 1837-1842 École rabbinique in Metz, 25. Juli 1843 Rb. in Rixheim, Oberelsaß, 20. Mai 1846 nominiert in Marmoutier (Maursmünster), Unterelsaß, seit 14. Juli 1852 Rb. in Brumath. Setzte sich dafür ein, das Niveau des Religionsunterrichtes an den Grundschulen zu heben; Verfechter der religiösen Initiationsfeiern für Mädchen. Seelsorger des Behindertenheims in Stephansfeld, Dozent an der Vorbereitungsschule für den Rabbinerberuf in Colmar. Weihte 1884 die restaurierte Synagoge in Brumath ein; 1848 wurde während antisemitischer Ausschreitungen sein Haus geplündert. Vater von Émile L. (1848-1933), Rb. in Verdun, Groß-Rb. von Bayonne und Rb. in Versailles, und Emmanuel L., Arzt in Paris und seit 1881 médécin suppléant au Séminaire israélite.

ROSENTHAL, Karl, Dr.,

Geb. 16. Juli 1885 in Lage, Lippe,
Gest. 1952 in Wilmington, NC/US.
1900-1905 Besuch der Marcks-Haindorf’schen Stiftung Münster, Westfalen, (zwei Jahre Vorbereitungskurs, drei Jahre Seminarkurs), 20. Mai 1905 erste Lehrerprüfung, 21.-24. Juni 1909 zweite Lehrerprüfung. 1905-1909 Lehrer in Gütersloh, Grünberg (Zielona Góra, Niederschlesien) und Detmold, 1909-1910 Einjährig-Freiwilliger im Infanterie-Regiment 55. 1914-1924 als Prediger und Lehrer der Gemeinde Hörde i. W. angestellt, der Krieg unterbrach diese Tätigkeit; 1914-1918 zunächst Infanterist, nach zweiter schwerer Verwundung Artillerist. Mai 1920 bis März 1922 und Mai-Oktober 1923 Univ. Münster, Student der Fächer Philosophie, Pädagogik, Theologie und Altorientalistik. 1922/23 Univ. Berlin, April 1922 (bis 1923/24) HWJ; November 1923 bis Ende Sommersemester 1924 Univ. Köln, Promotion in Köln 22. Mai 1925/30. Juli 1927. Ab 1. April 1925 bis 1938 dritter Prediger der Berliner Reformgemeinde; um 1926/1931 Religionslehrer an einer jüdischen Schule in Berlin-Nikolassee, um 1937 Leiter der Religionsschule und 19361938 Religions- und Hebräischlehrer an der Holdheim-Schule; Mitglied der Abraham Geiger-Loge. Um 1934 Mitglied der Repräsentanz der Jüdischen Gemeinde Berlin, Mitglied im Hauptvorstand des CV und des Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten. Mehrfach festgenommen wegen kritischer Äußerungen über das NS-Regime, Nov. 1938 bis Febr. 1939 KZ Sachsenhausen; emigrierte ohne seine Familie nach England. Studien in Oxford, Immigration in die USA, Ende 1945 in Philadelphia, PA, mit seiner Frau wiedervereint. 1946 Rb. der Reformgemeinde in Fredericksburg, VA, später Rb. in Springfield, IL, und Rb. des “Temple of Israel“ in Wilmington, NC. Seit 1914 verheiratet mit Trudie Schuster aus Dortmund (gest. 1979); die Hochzeitsreise führte nach Norwegen. Zwei Söhne, Klaus (geb. 1915) und Georg (geb. 1920).

SALOMON, Hans, Dr.,

Geb. 20. Mai 1902 in Dresden.
Sohn des Bankiers Paul D. Salomon und der Anna, geb. Maaß. 1920 Reifezeugnis an der Leibniz-Oberrealschule Charlottenburg; Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Literaturgeschichte und Philosophie in München, Berlin, Leipzig und Breslau; rabbinisches Studium an der HWJ Berlin; 20. Dez. 1925 Promotion in Breslau, für seine Dissertation unternahm er Reisen nach Prag und Franken. 1930 stellvertretender Rb. in Oppeln (Opole).