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DEUTSCH, Moses Aron,

Geb. 1752 vermutlich in Mikulov (Nikolsburg), Mähren,
Gest. 25. Sept. 1799 in Hranice (Mährisch-Weißkirchen)
1792 Rb. in Hranice.

ETTINGER, Isaak-Joseph,


Gest. 6. Januar 1865 in Pleszew (Pleschen), Prov. Posen
Sohn des Juda E., dreizehn Jahre lang Schüler Akiba Egers in Posen, lebte von 1828-44 als „Bürger und Grundbesitzer“ in Oborniki (Obornik), Prov. Posen, dort Schriftführer des 1829 gegr. Wohltätigkeitsvereins Däväq t. ov [Jes. 41,7]; erlangt die Naturalisation aufgrund des Gesetzes vom 1. Juni 1833. 25. Sept. 1845 Rb. in Pleszew mit Jahresgehalt von 332 Tl.; er hat laut Vertrag einmal monatlich zu predigen. Der mit seiner Schulaufsicht unzufriedene Vorstand entläßt ihn zum 1. Apr. 1847, geht aber am 6. Mai von seiner Klage ab.

GRÜNEBAUM, Elias,

Geb. 10. Sept. 1807 in Reipoltskirchen bei Kusel, Pfalz,
Gest. 25. Sept. 1893 in Landau
Sohn eines Handelsmanns, wird von seinem Stiefvater Isac Felsenthal in Münchweiler erzogen und gefördert, 1823 Talmudstudium in Mainz bei Löb Ellinger, 4. April 1826 zur jüd. Schule in Mannheim (Lehrer Simon Wolf), Okt. 1827 zur Jeschiwa in Frankfurt/M. (Trier, Fuld, B. Adler) und Gymnasium ebd., 24. Nov. 1831 Abitur in Speyer, am selben Tag imm. Bonn, zwei Semester, gehört zum Freundeskreis um Geiger und Hirsch; Mai 1832 ordiniert von Moses Cohen in Münchweiler, Nov. 1832 bis Aug. 1834 Univ. München; Aug. 1834 Staatsprüfung in Bayreuth mit der Note 2 (als Primus unter 16 Kandidaten), verbunden mit der theol. Prüfung und Ordination durch den Rb. J. Aub. Die Gem. Zweibrücken wählt ihn im April 1835 zum Rb.; G. nimmt aber die Stelle als Landesrb. des Fsm. Birkenfeld in Hoppstädten an. 1835 Mitglied in Geigers „Verein jüd. Gelehrter“. Juli 1836 Bezirksrb. in Landau mit Zuständigkeit für 24 Gemeinden; wird dort von der Kreisregierung in Speyer autoritär eingesetzt gegen den von den Gemeinden gewünschten konservativen Kandidaten Moses Seligmann. Bewerber in Frankfurt/ M. (1841). 1857 Konflikte mit dem Vorstand wegen Synagogenordnung, erwägt den Wechsel nach San Francisco (IVL 1858, S. 31-33) oder nach New York, wo ihn die Gemeinde „Ansche Chessed“ gewählt hatte (Israelit 1861, S. 259). 5. Sept. 1886 Synagogenweihe in Landau. Zum 50. Dienstjubiläum 1886 wird er mit dem Michaelsorden zweiter Klasse ausgezeichnet.

GÜNZBURG, Jakob,

Geb. 1743 in Prag,
Gest. 25. Sept. 1815 das
Sohn des Isaak-David G. (st. 1776) und Enkel des auf dem Weg nach Palästina in Sidon verstorbenen Moses G., war einer der bedeutendsten Schüler des Prager Dajans Meir Fischls, der eine Tochter des genannten Moses G. zur Frau hatte und sonach ein Onkel des Jakob G. war. Als Nachfolger Fischls war G. vierzig Jahre lang Stiftsrb., Jeschiwaleiter und Dajan („dritter Oberjurist“) in Prag; wegen dieser Ämterkumulation kam es 1793 zur Polemik mit Sam. Landau. Finanziell war G. von seiner Frau Sprinze abhängig. Als diese das Ruhealter erreichte, gedachte er einen Ruf als Rb. nach Holešov (Holleschau) in Mähren anzunehmen; auf Anregung des Gemeindeoberen Meier Dormitz fand sich ein Unterstützungsverein zusammen, um ihn in Prag zu halten. Seine Auflehnung gegen den Regierungsbeschluß, nichtböhmische Bachurim vom Jeschiwastudium auszuschließen, setzte ihn 1814 Denunziationen aus. Sein wichtigster Schüler, der nachmalige mährische Landesrb. Neh. Trebitsch, hielt noch zu Lebzeiten des im Alter erblindeten G. die Vorlesungen an der Jeschiwa und übernahm nach dessen Tod die Schulleitung.

KOHN, Daniel


Religionslehrer in Libynì (Libin), im Bezirk Žlutice (Luditz) in Nordwestböhmen, kraft Studiendispens vom 25. Sept. 1863 zum Rb. erhoben. 1867-1871 Rb. in Horažïovice (Horazdiowitz), Westböhmen.

LANDSBERGER, Michael,

Geb. 25. Sept. 1804 in Berlin,
Gest. 6. Juli 1870 das
Stammte „aus alter angesehener Berliner Familie“, Sohn des Schmaja L., Baumwollhändler in Berlin. Als Nachfolger seines Vaters wird er 1824 Stiftsrb. am Berliner Bet-Midrasch; seit 1845 gibt er talmudische Lehrvorträge für Rabbinatskandidaten, die insbesondere von den Orthodoxen besucht werden. Seine Frau war Henriette Nauen (1814-1889). Schüler. M. Lehmann, Hildesheimer, W. Feilchenfeld, David Joël u. a.

LUNTENSCHÜTZ, Abraham Isaak,


Gest. 25. Sept. 1818 in Endingen im Aargau, Schweiz
Sohn des Jakob Samuel ben Aron L., aus Romanswiller (Romansweiler), Unterelsaß, Enkel von Ephraim L. in Prag; Schüler von Landesrb. Wolf Reichshofer in Bouxwiller (Buchsweiler), Unterelsaß, mit diesem 1794 inhaftiert. 1808-1813 Rb. in Westhoffen (Westhofen), Unterelsaß, ca. 1815 berufen zum Rb. für Endingen und Lengnau, dort nur 1817-1818 tätig.

MUNK, Jakob,

Geb. in Inowrocław (Inowrazlaw), Prov. Posen,
Gest. 25. Sept. 1855 in Pniewy (Pinne), Prov. Posen
Sohn des Matisjahu Hakohen aus Rawicz und der Henny, Rb. in Krajenka (Krojanke), Prov. Westpreußen, 1852 Rb. in Pniewy. Seine Frau war Adelhaide [N?] aare.

OPPENHEIM, Chaim,

Geb. ca. 1770 in Preßburg,
Gest. 25. Sept. 1822 in Strážnice (Straßnitz), Mähren
Sohn des Itzik b. Bär O. aus Preßburg und einer Tochter des Koppel Deutsch; seine väterlichen Großeltern waren Bär Oppenheim in Warburg und Friedberg, ein Enkel des Prager Oberrb. David O., sowie Lea-Rebekka Rappaport, eine Tochter des Baruch-Abr. Rappaport aus Fürth. Schüler der Fürther Jeschiwa bei Josef Steinhardt, wohlhabender Privatgelehrter in Strážnice, Leiter einer Jeschiwa und später unentgeltlicher Rb. Vater des Bär O.

POLLAK, Markus,

Geb. 31. Jan. 1830 in Kolín, Böhmen,
Gest. 18. Juni 1895 in Wien
Sohn des Joachim P. und der Sara Pollatschek, erste Talmudstudien bei dem Ortsrb. Daniel Frank, mit 13 J. zur Jeschiwa nach Preßburg, wo er sieben Jahre lang studierte und bei Oberrb. Wolf Sofer „Hausbocher“ und Hauslehrer war. Gymnasialstudien am Neustädter Gymnasium in Prag; 25. Sept. 1857 Abitur, kurzzeitige Studien an der Prager Universität. Durch Berufung von Bürgermeister Noë Stroß 1859 Rb. in Hranice (Mährisch-Weißkirchen), verheiratet mit Machla-Minna Freistadt (1840-1910), einer Tochter des Isak Lew, Mitbegründers der orthodoxen Wiener Betschule. 1867 Rb. in Holešov (Holleschau), 1. Mai 1890 Dajan in Wien.

RONSBURG, Bezalel, bürgerlich Daniel ROSENBAUM,

Geb. 1762 in Prag,
Gest. 25. Sept. 1820 das
Sohn des Joel und der Rickel, früh von seiner Mutter verwaist und von seiner Stiefmutter Channa aufgezogen, mit 12 J. zur Jeschiwa des Aron Mosessohn [Schach] in Schwabach, mit 15 J. in Fürth Schüler des Dajan Joseph Heß (des späteren Landesrabbiners in Kassel), lernt dort kurzzeitig auch bei Oberrb. Hirsch Janow, 1778 Rückkehr nach Prag, studiert an der Großen Jeschiwa bei Löb Fischels und bei Oberrb. Ezechiel Landau, weitere zwei Jahre Studium bei Eleasar Kalir in Kolín, sodann ein Jahr im Hause des Jekutiel Bachlowitsch in Cheb (Eger), zurück nach Prag und Heirat mit Fromet Klineburg, Tochter des Samuel K., welcher ihn zehn Jahre lang in seinem Haus eine Jeschiwa leiten läßt, 1795 Klausrb. am Bet-Midrasch des Samuel Lukka. Einer der bedeutendsten Prager Jeschiwaleiter seiner Zeit, Lehrer u. a. von Zacharias Frankel.

ROTHENHEIM, Wolf,

Geb. 1801 in Wallerstein, Bayer.-Schwaben,
Gest. vermutlich in den USA
Sohn des Seligmann R., 1815 zur Fürther Jeschiwa, 12. April 1822 imm. Würzburg, um „sich auch wissenschaftlich zu bilden und den Gesetzen und Anforderungen des Staats und der Zeit Genüge zu leisten“. Hörte theologische Moral und orientalische Philologie; 1824 ordiniert von Pinkas Katzenellenbogen in Öttingen und Baruch Löb Steppacher in Kleinerdlingen. 20. Dez. 1827 wiederum imm. Würzburg; Nov. 1828 Staatsprüfung in Speyer mit der Note 3, er sei „ein denkender Kopf u. zeichnete sich besonders durch seinen natürlichen Vortrag aus“, die Subskribentenliste der Fürther Talmudausgabe nennt ihn 1832 wieder in Wallerstein, 11. Februar 1841 Rabbinatsverweser in Wallerstein mit 200 fl. Gehalt, bei der Wahl am 19. Jan. 1847 unterliegt er aber gegen den Orthodoxen David Weiskopf. Seine Anfechtung des Ergebnisses wird von der Münchner Regierung am 25. Sept. 1848 unterstützt, aber nach Majestätsrekurs der Gegenpartei 1849 abgewiesen. Auswanderung in die USA. Kam 1855 aus New York nach Cincinnati und unterrichtete dort am „Zion College“ Hebräisch und Deutsch, arbeitete an der dt.-jüd. Zeitschrift Die Deborah mit nahm und an der Reformversammlung von Cleveland teil.

SACHS, Michael, Dr.,

Geb. 3. Sept. 1808 in Glogau,
Gest. 31. Jan. 1864 in Berlin
Sohn des Kaufmanns Naftali-Juda S.; im Kindesalter Talmudstudium bei Rb. Öttinger in Glogau, mit 13 J. zum Gymnasium. 2. Mai 1827 imm. Berlin, philologisches Stud. bei Boeckh, Schleiermacher und Hegel, 30. Mai 1835 Oberlehrerexamen, 25. Sept. 1835 prom. Jena. Leiter der Berliner jüd. Mädchenschule, Bewerber in Kassel, Feb. 1836 Prediger der Prager Tempelgemeinde als Nachf. von Zunz mit 800 fl. Gehalt; 5. Feb. 1837 Heirat mit Henriette Lehfeldt (1816-1878), Tochter des Gutsbesitzers Elkan Levi aus Glogau. Privatstudien bei dem Prager Talmudisten Saul Jonathan Löwy (1809-1849), nochmals Bewerber um das Landesrt. in Kassel (1844); 19. Okt. 1844 „Prediger und Rabbinatsassessor“ in Berlin. Mitarbeiter an Frankels ZRIJ und Anhänger von dessen konservativer „Theologen-Versammlung“ (1846), Mitglied der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (ZDMG 1848, S. 509, Nr. 205, ausgetreten Ende 1848). Er unterschrieb 1850 einen Vertrag mit der orthodoxen Austrittsgemeinde in Frankfurt/M., trat die Stelle aber wegen „häuslichen Unannehmlichkeiten“ (Opposition seiner Frau) nicht an.

WEIMANN, Elkan, Dr.,

Geb. 10. Juni 1818 in Treuchtlingen, Mittelfranken,
Gest. 25. Sept. 1886 in Bad Buchau, Württ
Talmudstudium in Kriegshaber bei Rb. Aron Gugenheim mit Besuch des Gymnasiums im nahen Augsburg; 1838 Abitur das., sodann an die Univ. München, 1841 Staatsprüfung in Augsburg und rb. Ordination von Gugenheim, Skutsch (Treuchtlingen) und Hirsch Aub (München), Promotion in Würzburg mit weiteren Studien bei Rb. S. B. Bamberger, um 1844 wieder in Treuchtlingen, Tätigkeit als Privatlehrer in Büdingen (Nassau) und in Fulda, 1847 Distriktsrb. in Welbhausen b. Uffenheim, Bayern, mit nur 350 fl. Gehalt; von dem Ansbacher Rabbiner A. B. Grünbaum am 10. Aug. 1848 getraut mit der Kaufmannswaise Hanna- Chaie Weinschenk. 3. Aug. 1861 Bezirksrb. in Lehrensteinsfeld, Württ., versucht den Amtssitz vergeblich aus der „Einöde“ nach Heilbronn zu verlegen. 1862 Bezirksrb. in Bad Buchau; 1863 prom. Tübingen. Mit den 170 Familien seines Sprengels herrscht kein gutes Einvernehmen, so daß er 1869 vergeblich nach „anderweitiger Bedienung“ sucht. Seit dieser Zeit beeinträchtigt ein rheumatisches Leiden seine Gesundheit; am 30. Juni 1883 erlitt er bei der Predigt einen Schlaganfall; sein Amt wird seit dem 1. Februar 1884 von dem Rabbinatskandidaten Straßburger versehen. W. ist bettlägerig und wird erst 1886 einer Pension gewürdigt.

BAMBERGER, Salomon Menachem Halevi, Dr.,

Geb. 10. Juli 1869 in Frankfurt a. M.,
Gest. 5. Nov. 1920 in Hanau.
Sohn des Rb. Isaak Selig B. und der Julie Klein, Tochter des Colmarer OR Salomon Klein; Enkel des Würzburger Raws Seligmann-Bär Bamberger. Besuch der Samson-Raphael-Hirsch-Realschule, 1887 Abitur am Goethe-Gymnasium in Frankfurt a. Main, 1887-1891 Univ. Berlin und rabb. Studien bei Abraham Biberfeld; 25. Sept. 1891 Promotion in Leipzig „magna cum laude“. Ableistung des militärischen Dienstjahres; Abschluß der rabbin. Ausbildung in Frankfurt a. M.; Febr. 1894 Rb. der IRG in Bingen, Juli 1895 Rb. in Burgpreppach; heiratete die Tochter des verstorbenen Fürther Waisenhausdirektors Dr. Königshöfer (fünf Kinder); Jan. 1901 Provinzialrabbiner in Hanau. Mitglied des orthodoxen Rabbinerverbandes, der Freien Konferenz der bayerischen Rabbiner, der Freien Vereinigung für die Interessen des orthoxen Judentums und des Bundes gesetzestreuer Gemeinden; Mitbegründer und Vorsitzender der Jüdischen Literarischen Gesellschaft in Frankfurt a. Main und Redakteur ihrer Jahrbücher; Mitglied im Hebräischen Literaturverein Mekize Nirdamim und seit 1917 im Waisenrat des Israelitischen Zentral- Waisen- und Mädchenheims zu Bad Ems; tätig in der Lehrerfortbildung und in der Agudas Jisroel. Sympathisant der Deutsch-Holländischen Palästinaverwaltung. 1906 Unterzeichner der Erklärung „Gegen die Organisationsbestrebungen des Gemeindebundes“. Im 1. WK Seelsorger in den Garnisonen, Lazaretten und Gefangenenlagern seines Bezirks. Der Israelit (11.11.1920, S. 3) resümierte: „Er war kein Streiter, aber ein Sieger.“ Zu seinem Andenken gründete die Jüdisch-literarische Gesellschaft 1921 die „Dr. Salomon-Bamberger-Stiftung“, deren Erträge zur Herausgabe wissenschaftlicher judaistischer Arbeiten und zur Unterstützung jüdischer Gelehrter verwendet wurden.

RICHTER, Karl, Dr.,

Geb. 31. Okt. 1910 in Stuttgart,
Gest. 25. Sept. 2005 in Tampa, Hillsborough, FL/US.
Sohn eines Kaufmanns. 1928-1933 Univ. Breslau, 1928-1935 JTS Breslau, 1933 am Abschluß des Universitätsstudiums gehindert; 1932-1933 Präsident der Studentischen Vertretung des JTS, Jan. 1935 Rabbinerexamen. 1934 bereits Rabbinatsverweser in Hirschberg (Jelenia Góra), Schlesien, Febr. 1935 Bezirksrabbiner in Schivelbein (Œwidwin), Pommern, 1936 Rb. in Stettin (Szczecin), Febr. 1938 bis April 1939 Stadtrb. in Mannheim und Vorsitzender der Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands. Seit 1935 Mitglied im ADR; 1936-1937 Mitglied der „B’nai B’rith“. 1936-1939 Teilnehmer an der Vorbereitung Jugendlicher auf die Emigration nach Palästina und Vorstandsmitglied des Kulturbundes in Stettin und Mannheim. 1936 Gestapohaft; Nov. 1938 zeitweise untergetaucht, April 1939 Emigration mit Ehefrau und Kindern in die USA; Non-Quota-Visum, Unterstützung durch das American Jewish Joint Distribution Committee (JDC) und die Hebrew Immigrant Aid Society (HIAS). 1939-1942 Rb. am “Temple Israel“, Springfield, MO, gleichzeitig Studium am State Teacher’s College, Springfield; 1940-1942 Deutschlehrer am Drury College in Springfield; 1940/41-1942 Rb. am Armeekrankenhaus des O’Reilly General Hospital; 1942-1950 Rb. am “Mt. Zion Temple Sioux Falls“, SD, zugleich 1942- 1945 Militärrb. u. a. an der US Air Force Base Sioux Falls, SD; ab 1947 Militärrabbiner am Sioux Falls Veteran’s Hospital. 1946-1948 Lehrtätigkeit für Französisch am Augustana College; ab 1950 Rb. am “Sinai Temple“ in Michigan City, IN, dort Redakteur der Gemeindezeitung. 1965-1971 Dozent für Philosophie an der Purdue University, Lafayette, IN; bis 1976 Rb. des Indiana State Prison Michigan City und des Beatty Memorial Hospital for the Mentally Ill, Westville, IN; ab 1976 im Ruhestand. 1963-1976 Aufsichtsratmitglied des Indiana Jewish Community Relations Council, 1963-1969 Mitglied der Human Relations Commission des Bürgermeisters von Michigan City, IN, 1963-1968 Commissioner und stellv. Vorsitzender der Public Housing Authority, dort 1963-1965 Sekretär. 1966-1967 Präsident der Michigan City Ministerial Association, 1965-1969 Vizepräsident, 1969-1971 Präsident der Chicago Association of Reform Rabbis und 1966-1971 Schriftleiter seines Nachrichtenblattes Shma. 1957, 1972 und 1974 Delegierter auf Tagungen der World Union for Progressive Judaism, 1957 Reise in die BRD zum Studium der jüdischen Gemeinden. 1957-1958 Präsident einer B’nai B’rith-Ortsloge und Mitglied des Bezirksvorstandes. Ab 1952 Mitglied des Zentralvorstand des JDC, Mitglied und 1952-1954 Mitglied der Geschäftsleitung der Central Conference of American Rabbis. Aktiv in verschiedenen Gemeindeverbänden auf lokaler und nationaler Ebene. Dozent am Institute of Judaism und Lehrer der Religious School des Temple Emanu-El. Lebte 1978 in Sarasota, FL.