BHR Biographisches Portal der Rabbiner

ETTLINGER, Jakob, gen. ‘Aruch la-Ner

  • Geb. 17. März 1798 in Karlsruhe,
  • Gest. 7. Dez. 1871 in Altona
  • Sohn des Stiftsrabbiners Aron E. und der Rachel geb. Ettlinger, lernt 1811-16 bei Oberlandesrb. Ascher Löw und in der öffentlichen Schule, Frühj. 1816 vom Oberrat der Israeliten Badens nach Würzburg geschickt, wo er bei Oberrb. Bing und als Gasthörer an der Univ. studiert, Aug. 1819 vor den Pogromen nach Fürth geflüchtet, dort kurzzeitig Schüler Wolf Hamburgers an der Jeschiwa. Zurück in Karlsruhe, bestimmt ihn der Gemeindevorsteher Kaufmann Wormser zu seinem Schwiegersohn und sichert ihm Dez. 1819 die Stiftsrabbinerstelle an dem von seinem verstorbenen Bruder Elias Wormser gegründeten Lehrhaus. Seine junge Braut Nannette Wormser (1809-1842) ehelichte E. jedoch erst am 14. Aug. 1825, nachdem er am 18. April 1825 schon auf die Leitung des Lemle Moses’schen Klausstiftung in Mannheim gewählt worden war. Am 21. Okt. 1825 trat er sein Amt in Mannheim an und gründete unverzüglich eine Jeschiwa, mit seiner Bewerbung um das Mannheimer Stadtrabbinat hatte er jedoch keinen Erfolg. Zur Entschädigung wird ihm am 7. Juni 1827 von der großherzogl. Regierung die Errichtung eines Rabbinerseminars am Mannheimer Stift genehmigt, 2. Aug. 1827 wird er erster Konferenzrb. beim Oberrat und am 20. Dez. 1827 mit der Verwaltung des Rabbinatsbezirks Ladenburg betraut. 1829 bricht er mit dem Oberrat wegen ideologischer Differenzen, legt die Konferenzrabbinerstelle nieder und bemüht sich um eine Anstellung im Ausland
  • u. a. erfolglose Bewerbungen um die Oberrte. von Hannover, Kopenhagen und Fürth. 7. Mai 1836 Oberrb. für Schleswig-Holstein mit Sitz in Altona. Bis etwa 1850 Leiter einer Jeschiwa, Mentor der Neuorthodoxie mit kabbalistischen Neigungen, unterzeichnet 1844 den Aufruf gegen die Rb.-Versammlung und 1864 die Stellungnahme der ungar. Trennungsorthodoxen im Kompert-Prozeß. Für seine Aktivität bei der Unterstützung der Juden im heiligen Land erhielt er 1851 von dort den Titel eines Naœi’ ’Äräs. Yiœra’el (Patriarchen Palästinas). Er hatte fünf Töchter von seiner ersten Frau und zwei von seiner zweiten, Sophie Mayer (gest. 1883)
  • seine Schwiegersöhne waren die Rb. Salomon Cohn, Israel Meir Freimann, Moses Löb Bamberger, Marcus Horovitz und Joseph Isaacsohn.

Dokumente

  • GLA Karlsruhe, 206/2210, „Register der Judengemeinde in Carlsruhe“, hat als Geburtsdatum den 5. März 1798
  • Eintrag im Trauregister Karlsruhe; GLA Karlsruhe 390/2008
  • UATübingen, 55/5b, Nr. 9, der Reformrb. Samuel Mayer beschreibt den Mannheimer Machtwechsel von 1825 in seiner Vita (29. Mai 1829): „Der alte Oberrabbi [G. Alsenz], der sich wenig darum kümmerte, was in der ganzen theologischen Welt vorging, war gestorben, und ein junger Fanatiker, dem ‘die Vernunft als die größte Leidenschaft des Menschen‘ erscheint, sollte seine Stelle besetzen“; aus seiner Jeschiwa habe er „despotisch alle Wissenschaft verbannt“
  • UA Jena, M 386, fol. 8, von 1864, Vita des Moses Jacob Braunschweiger, der 1855 aus Fulda nach Altona zieht, „ut domino Ettlingero Rabbino, viro doctissimo, magistro uterer. Simul nonnulli gymnasii praeceptores linguam latinam graecamque ceterasque disciplinas me docuerunt“
  • LA Schleswig, Abt. 80 Nr. 582c enthält Bericht anläßlich des 25jährigen Amtsjubiläums, 1861
  • Ebd., Nr. 1147 enthält Petitionen gegen die geplante Aufhebung des Rabbinatsgerichts, 1861. Schüler. In Mannheim über siebzig (Israelit 1871, 940), darunter: Samson Raphael Hirsch, Gerson Josaphat, Löb Bodenheimer, Benjamin Zwi Auerbach, Getschlik Schlesinger, Schmaja Mayer. In den Jahren 1826-28 hat er nicht wenige elsässische Schüler, darunter die späteren Rb. Arnaud Aron (1807-1890, Grand Rabbin in Straßburg), Théodore Ditisheimer (1808-1883, Wintzenheim, gen. „Rebbe Todder“), Joachim Lévi (1808-1894, Obernai) und Marx Ulmo (1803-1884, Muttersholtz). In Altona: Esriel Hildesheimer und seine fünf Schwiegersöhne.

Manuskripte

  • New York, JTS, Rab. 402 [JNUL Mikrofilm 37423], Homilien von 1824-28, 19 Bl
  • Gutachten für ein Rabbinerseminar in Amsterdam und Berufungsverhandlungen, 29. Okt. 1829; bei Meijer, Moeder in Israël, S. 80f
  • CAHJP Jerusalem, AHW Nr. 121-125 vielbändiger Fundus der Gerichtsakten des Altonaer Bet-Din, Nr. 214 Gutachten Ettlingers, 1836, 1862; Nr. 236a-b Prozeß- und Nachlaßsachen Ettlingers, 1847-1870
  • Der Nachlaß wird aufbewahrt von E.s Urenkelin Ruth Rapp und ihrem Ehemann Rb. Samuel Dresner in den USA
  • Biograph. Materialsammlung von Arthur Posner; CAHJP Jerusalem, P 40, Nr. 161.

Publikationen

  • (HEBR. SCHRIFTEN) Bikkure Ya‘aqov Kasuistik über das Laubhüttenfest und den Talmudtraktat Sukkah, Altona 1836, 81 Bl
  • „Be’ur tešuvoth rabbenu Yis. h. aq BaR Yehudah leRaŠI ZaL“, Šomer S. iyyon ha-Nä’äman, S. 2, 4, 6, 8, 10, 11, 16f, 18
  • „‘Al devar ha-mes. is. ah“, ebd., S. 9f
  • „‘Od ‘al devar ha-mes. is. ah“, ebd., S. 24
  • „H. aqiroth be‘inyan maqrivin ’[af] ‘[al] p[i] šä-’en bayith“, ebd., S. 31f
  • „H. aqirah ve‘inyan ši‘ur ha-dam lehithh. ayyev ‘alaw, ebd., S. 53
  • „Hä‘äteq michtav ha-rav ha-ga’on ha-s. addiq m[orenu] h[a-rav] ‘Aqiva’ ’Ayyge‘r“, ebd., S. 61
  • „H. aqirah ve‘inyan mis. wah begadol leyabbem“, ebd., S. 81
  • „Be‘inyan bechor lechohen“, ebd., S. 84
  • „H. aqirah vedin ha-ma‘aläh bah. us. “, ebd., S. 85
  • „Tešuvah ve‘inyan œerefath ‘årlah wekil’e käräm“, ebd., S. 97f
  • „H. aqirah ve‘inyan ’issur h. al ‘al ’issur“, ebd., S. 99
  • „Be’ur ma’amar Mo‘ed Qat. an daf 9“, ebd., S. 104
  • „Tešuvah vedin ’aninuth ‘al meth toch 30“, ebd., S. 106
  • „H. aqirah ve‘inyan nissuch ha-mayim ba-h. ag“, ebd., S. 121
  • „Be’ur pesuqe Šemu’el B H“, ebd., S. 126
  • „Tešuvah vedin sefär torah šä-balah“, ebd., S. 129f
  • „Be’ur mi-måh. orath ha-päsah. “, ebd., S. 145
  • „Tešuvah ve‘inyan meh. is. ah lešabbath“, ebd., S. 158
  • „H. aqirah vedin neziruth Šimšon“, ebd., S. 169
  • „H. aqirah ve‘inyan lehazhir gedolim ‘al ha-qet. anim“, ebd., S. 177
  • „Tešuvah vedin milah vethinoq h. oläh wenithrape’“, ebd., S. 181-182
  • „H. aqirah vedin piqquah. näfäš“, ebd., S. 210
  • „Tešuvah vedin niwwul ha-meth mi-pene piqquah. näfäš“, ebd., S. 230-231, 245
  • „Hä‘arah vedin me‘ubbäräth šä-nitgayyerah ’im milath benah doh. ah šabbath“, ebd., S. 248
  • „H. aqirah vedin bošäth bimeqom piqquah. näfäš“, ebd., S. 270
  • „Tešuvah vedin sefär torah šä-nims. a’ bo t. a‘uth wenith‘arev ba’ah. erim“, ebd., S. 299
  • „H. aqirah vedin mas. a’ bah tinoq mušlach“, ebd., S. 314
  • „H. aqirah vedin ’achilah vesukkah“, ebd., S. 324
  • „Be‘inyan ’äfšar leqayyem šenehäm“, ebd., S. 347
  • „Be’ur Yoma’ daf 66 ’Ša’alu ’äth R. ’E.“, ebd., S. 354-355
  • „’Ah. i were‘i“, ebd., S. 359
  • „Hä‘arah beve’ur Tosef[ta] Megillah ha-NaL“, ebd., S. 363
  • „Be’ur ma’amar ‘al qen s. ippor yaggi‘ u rah. amecha mištaqin ’otho“, ebd., S. 380
  • „H. aqirah ve‘inyan päsah. šeni“, ebd., S. 400
  • „Tešuvah ve‘inyan mezuzah beh. ädär šä-’en bo 4 ‘al 4“, ebd., S. 409
  • „Be’ur ma’amar beQiddušin daf 39 tanya’ Rabby Ya‘aqov ’amar wechu.“, ebd., S. 412f
  • ‘Aruch la-Ner Talmudauslegungen, Bd. I zu Yevamoth 1850, 122 Bl.; 2. Aufl. Piotrków 1914; Bd. II zu Makkoth und Kerithoth, Altona 1855, 92 Bl.; Bd. III unter dem Titel ‘It. t. ur Bikkurim mit einer Neuausgabe der Bikkure Ya‘aqov und dem Anhang Tosefoth Bikkurim, Altona 1858, 55 Bl.; Bd. IV zu Niddah, Altona 1864, 98 Bl.; Bd. V zu Ro’š ha-Šanah und Sanhädrin, Warschau 1873, 86 Bl. [letzterer Kommentar schon 1824 vollendet] [AIU Paris, 1864: H 4507B]
  • Binyan S. iyyon, Responsen, Bd. I Altona 1868, 80 Bl. [StaBi Hamburg], Bd. II unter dem Titel Binyan S. iyyon ha-h. adašoth, Wilna 1878, 50 Bl
  • Minh. ath ‘Ani, zum Pentateuch, Altona 1873, 141 Bl.; 2. Aufl. Fft./M. 1925
  • „Be‘inyan šinnui šem ’avi ha-’iššah ba-get. “, Moriyyah VII,4-5, S. 25-27
  • Še’eloth uthešuvoth, Responsen, hrsg. von Juda Aron Horowitz, 2 Bde. Jerusalem 1989; Rezension von Yona Emmanuel in Ha- Ma‘yan 30 (1990), Heft 4, S. 52-58
  • Eine Approbation für S. R. Hirsch, datiert Altona, 27. Dez. 1841; Löwenstein, Index, S. 59.-
  • (DT. SCHRIFTEN) Predigten, gehalten in den Synagogen zu Karlsruhe und Bühl von den Rabbinats-Kandidaten Jakob Aron Ettlinger, Elias Willstätter und Benjamin Dispecker, Karlsruhe 1824
  • Rede, gehalten zur Feyer des höchsten Namensfestes seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Ludwig von Baden, in der Haupt-Synagoge zu Carlsruhe, 1824
  • Antrittsrede, gehalten in der großen Synagoge zu Altona, 1836
  • Rede gehalten bei dem Trauergottesdienste wegen Ablebens Sr. Majestät Frederik VI., Altona 1840
  • Rede gehalten am Tage der Krönungs- und Salbungs- Feier Ihrer Majestäten des Königs Christian VIII. und der Königin Caroline Amalie, Altona [1840], 15 S
  • Erklärung gegen „Das neue Gebetbuch“, Altona 1841
  • Das Gotteshaus als Vorhalle zur Ewigkeit. Rede, gehalten bei der Einweihung der neuerbauten Synagoge in Rendsburg, Altona [1845], 16 S.; auch in TZW 1850, S. 44-47
  • Seit 1845 Hrsg. der Wochenschrift Der treue Zionswächter, Organ zur Wahrung der Interessen des gesetzestreuen Judenthums, mit der zweiwöchentlich erscheinenden hebr. Beilage Šomer S. iyyon na-Nä’äman
  • „Der Verfall Israel’s zur Zeit der Tempel-Zerstörung, mit seinen Beziehungen für die Gegenwart. Skizze aus einer Rede“, TZW 1845, S. 56-58, 65f
  • „Die Natur ein Herold des göttlichen Glaubens, Gedanken beim Jahreswechsel. Predigt-Skizze“, TZW 1845, S. 117f, 127ff
  • „Der Almenor und seine Bedeutung in der und für die Synagoge“, TZW 1846, S. 5f
  • „Die drei Kronen des Heiligthums. Predigt-Skizze“, TZW 1846, S. 105-108
  • „Israels Zeitrechnung nach Mondesumlauf“, TZW 1846, S. 113f, 121f, 129f, 137f, 153f, 161-163
  • „Über die Beharrlichkeit im Glauben“, TZW 1846, S. 201-203, 211-213
  • „Der Ursprung Israels, als Quelle seiner Gottesweihe. Predigt-Skizze“, TZW 1846, S. 309-313
  • „Die richtige Anwendung unserer Gemüths- und Geisteskräfte im Gebiete der Religion“, TZW 1846, S. 341, 350-352
  • „Die vier Ströme aus Eden. Predigt-Skizze“, TZW 1847, S. 1-3, 9-11
  • „Der Bundesschluß am Sinai. Predigt-Skizze“, TZW 1847, S. 153f, 169-172
  • „‘Avodath Yom ha-Kippurim. Gedanken über den Dienst im Allerheiligsten am Versöhnungstage. Aus einer Rede“, TZW 1847, S. 297-301
  • „Die Mäßigkeit. Predigt-Skizze“, TZW 1848, S. 161f, 169- 171
  • Gebet für die Frankfurter Nationalversammlung, an Stelle der traditionellen Fürbitte für den Landesherren; TZW 1848, S. 172 (23. Mai 1848)
  • „Die Geheimnisse ruhen im Schooße der Allwissenheit. Gedanken beim Jahreswechsel, aus einer Rede“, TZW 1848, S. 305-309
  • „Trauerrede zur Gedächtnißfeier des hochseligen geistlichen Beamten, Herrn J. Bernays, in der großen Synagoge zu Hamburg gehalten. Aus dem Gedächtnisse bearbeitet und eingesandt von einem Zuhörer“, TZW 1849, S. 161-168
  • „Das falsche Vertrauen. Skizzen einer Rede“, TZW 1849, S. 201- 205
  • „Die Wanderungen nach der Gottesstadt. Rede“, TZW 1849, S. 353-355, 363-365
  • „Das Gotteshaus als Vorhalle zur Ewigkeit“, TZW 1850, S. 44-47
  • „Die uneigennützige Freundschaft. Ein Lebensbild. Aus einer Rede“, TZW 1850, S. 163-065, 169f
  • „Gutachten über die religionsgesetzliche Wirkung der Misch-Ehe“, TZW 1850, S. 207f
  • „Israels dreifacher Fall. Skizze einer Rede“, TZW 1851, S. 9-11
  • „Die Siegesfahne Israels. Rede“, TZW 1852, S. 45, 49f
  • „Rede, gehalten Šabbath P. Nis. s. avim“, TZW 1852, S. 73-75
  • „Zions Wiedergeburt. Rede“, TZW 1854, S. 17f, 21f
  • „Antwort“, TZW 1854, S. 33
  • „Aufruf, enthalten in No. 180 des Šomer S. iyyon in Veranlassung des daselbst mithgeteilten ‘Klageruf aus Zion’“, TZW 1854, S. 49f
  • „Die Unschuld vor Gott und Israel. Rede“, TZW 1854, S. 57f, 10:16:61-63
  • „Die Belehrung am Schlusse des Erlaßjahres. Rede“, TZW 1854, S. 73f, 77f
  • Zahlreiche hebr. Beiträge zum Šomer S. iyyon
  • Rede gehalten bei dem Fest-Gottesdienste zur 200jährigen Gründungs-Feier der Stadt Altona, Altona 1864
  • Abhandlungen und Reden, hrsg. Moses Löb Bamberger, Ostrzeszów 1899.

Bildmaterialien

  • Bildnislithographie von Ferdinand Heylandt, 1840, Exemplar im Altonaer Museum, Inv. Nr. AB 7676; siehe Grunwald, Hamburgs deutsche Juden, S. 143f; reprod. Wolfsberg-Aviad, Drei-Gemeinde, gegenüber von S. 63; Bauche (Hrsg.), Vierhundert Jahre, S. 309
  • Fotografie in Hamburgische Biografie, Bd. I, S. 94.

Literatur

  • (Bibliographie bei Studemund-Halevy, Hamburg, S. 118f) Samuel Mayer, „Über den Rabbinismus in Deutschland“, Allgemeiner Anzeiger der Deutschen, Nr. 332, Gotha 4. Dez. 1828; polemischer Artikel gegen ihn
  • W***, „Literatur des Rückschrittes“, LdO 1842, S. 56-62, über E.s Kasuistik: „Ist es nun zu verwundern, daß ein Mann, dessen Gehirn mit solchen Alfanzereien angefüllt ist, und dem diese Alfanzereien für Religion gelten, bei dem sie eine solche Wichtigkeit erlangt haben, daß seine erste Muße der Untersuchung über dergleichen Bagatellen gewidmet wird [...], die Fortschritte im Judenthume, die Verbesserungen im Synagogenwesen, die religiösen Umbildungen verdammt und anathemirt?“- Synagogen-Feier am Jubiläums-Feste Sr. Hochwürden des Herrn Ober-Rabbiners Ettlinger in Altona, Altona 1864 [Expl. StaBi Hamburg]
  • Über das Jubiläum auch Israelit 1861, S. 230, 241f
  • Ha-Maggid 1870, S. 118; 1871, S. 370, 386
  • Nachrufe in Israelit 1871, S. 940-943; JP 1871, S. 48; UI 27 (1871/72), S. 324
  • Fuenn, Kenäsäth Yiœra’el, S. 558
  • Walden, Šem ha-Gedolim hä-h. adaš, S. 90-94
  • Eleasar ha-Kohen, Qinnath Soferim, Lemberg 1892
  • Kayserling, „Jüdische Literatur“, S. 728, 762, 820, 866
  • JE V 264f
  • Dukkesz, ’Iwah leMošav, S. 114-124
  • Unna, Lemle Moses, Bd. II, S. 39-41
  • Kohler, „Reminiscences of my early life“, S. 474: „Ettlinger was a remarkable personality [...] Having been one of the earliest German Rabbis of academic training and having become one of the most prominent and strict upholders of orthodoxy in all its practices and beliefs, the saying was that Satan made him go through the university and come forth immune and loyal so as to lure the rest of modern rabbis to pursue those studies which caused their disloyalty to traditional Judaism. He was a pronounced mystic and spent hours in prayer“. Über seinen Talmudunterricht: „he dwelt chiefly on the Halakik discussions, pointing out difficulties in the most naive fashion“
  • Aron Freimann, Aus dem Stammbaum der Familien Ettlinger-Freimann-Horovitz, Berlin 1925
  • JL II 540 mit Bildnis
  • EJ dt. VI 826f
  • Willy Aron, „J. E., the Last Gaon of Germany“, The Jewish Forum 35 (Juli 1952), S. 109f
  • Akiba Posner und Ernest Freiman, „Rabbi Jacob Ettlinger“, in Jung (Hrsg.), Guardians, S. 229-243
  • Eliav, Jüdische Erziehung, S. 301, 306, 345
  • Wolfsberg-Aviad, Drei-Gemeinde, S. 68
  • Schwab, Chachme Aschkenaz, Nr. 39
  • EJ eng. VI 955f. mit Bildnis
  • Yona Emmanuel, „Peraqim betoledoth ha-Rav Ya‘aqov ‘Et. lingär Z. L.“, Ha-Ma‘yan 12,2 (1972), S. 25-35
  • Abraham Bick, „Ha-ga’on ha-’ah. aron nossah. ’Aškenaz“, Ha-Ma‘yan 12,2 (1972), S. 41
  • ’Äns. iqlopädyah ‘ivrith XXVI 805
  • Judith Bleich, J. E., his Life and Works. The Emergence of Modern Orthodoxy in Germany, PhD New York 1974, 387 S
  • Judith Bleich, „Rabbi Jacob Ettlinger and the Movement for Counter-Reform“, WCJS 8, 2 (1982) S. 85-89
  • Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. XI (1983), S. 79, Nr. 1533
  • Liberles, Orthodox Judaism in Frankfurt, S. 73-80, 117
  • Judith Bleich, „An Innovative Response to Reform in the Nineteenth Century“, Ashkenaz, the German Jewish Heritage, Yeshiva University Museum 1988, S. 101-119 (darin S. 112 Familienstammbaum)
  • DBE III 185
  • Brämer, Rabbiner und Vorstand, S. 78f, 127, 143
  • Hamburgische Biografie, Bd. I, S. 93-95
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 112, 142, 186, 195, 305, 307f, 311, 321, 347f, 351-356, 391, 398, 403, 407, 433f, 438, 525-532, 660-664, 667, 687.