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Bad Bodenteich 14 Inschriften (1803-1905)

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TEI P5

Projekt

Der jüdische Friedhof in Bad Bodenteich wurde im Jahr 2021 im Auftrag der Geschichtswerkstatt Uelzen e.V. und mit Unterstützung durch die Klosterkammer Hannover und durch den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen dokumentiert.

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Geschichte

Der um 1800 angelegte Friedhof diente den Juden in Bodenteich, Beedenbostel, Hankensbüttel, Hermannsburg und Wittingen als Begräbnisstätte. Vermutlich vor 1857 wurde der Friedhof erweitert. Der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1803, die letzte Beisetzung fand 1905 statt. Vor 1938 forderte die Gauleitung in Lüneburg die Verwaltung des Fleckens Bodenteich auf, den Friedhof aufzuheben. Nach längeren Nachforschungen über die Eigentumsverhältnisse wurde der Friedhof am 10. November 1941 über einen Mittelmann auf die politische Gemeinde umgeschrieben, um hier einen Spielplatz einzurichten. Diese Pläne wurden zwar nicht (mehr) umgesetzt, doch wurde der Friedhof mehrfach geschändet, Grabmale umgeworfen und zerstört.

Heute untersteht der Friedhof dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen. 1953 veranlasste dieser eine erste Wiederherrichtung der Friedhofsanlage. 1983 führte die Kreisrealschule Bodenteich erstmalig eine Projektwoche zum Friedhof durch, einschließlich einer ersten Dokumentation der Grabmale, seit 1987 hat die Schule eine Patenschaft für den Friedhof übernommen. 1984 wurden einzelne Grabmale restauriert und ein neuer Zaun um die Anlage errichtet.

Literatur

Beate L. Weiland: Jüdische Friedhöfe in Nordniedersachsen. Eine Bestandsaufnahme. c.: Bodenteich, in: Woehlkens, E., Kuhlmann, L., Weiland, B.L.: Beiträge zur Geschichte der Juden in Uelzen und Nordniedersachsen, Oldenburg 1996, S. 302-314.

Harro Blunk und Jürgen Linker: Zwischen Zeit und Ewigkeit. Der jüdische Friedhof in Bad Bodenteich. Veröffentlichungen des Förderkreises Burg Bodenteich, Heft 11 (1996, zweite erweitere Auflage 2006).

Edition

Nathanja Hüttenmeister, unter Mitwirkung von Dietrich Banse (Geschichtswerkstatt Uelzen) sowie den Schülerinnen des Uelzener Herzog-Ernst-Gymnasiums Mascha Reh, Leona Großmann, Valentina Kandzia, Sophie Füger und Sue Petz unter Leitung von Julia Prietzel; unter Berücksichtigung der 1996 veröffentlichten Dokumentationen.

Fotografie

Nathanja Hüttenmeister, 2021

Historische Aufnahmen aus dem Jahr 1936, Privatbesitz Familie Plaut, Argentinien (abgedruckt in: Blunk/Linker: Zwischen Zeit und Ewigkeit, s.o.)

Förderer

Geschichtswerkstatt Uelzen e.V.

Klosterkammer Hannover

Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen

Zitation der digitalen Edition

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Bad Bodenteich (1803-1905 / 14 Einträge)
URL: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=bod

 

Steinheim-Institut
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