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Schwanenberg-Lentholt 2 Inschriften

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TEI P5

Projekt

Die Dokumentation der jüdischen Friedhöfe im Kreis Heinsberg wurde von Johannes Maximilian Nießen erstellt. Gefördert durch die Geschwister-Zabel-Stiftung wurde diese Dokumentation im Frühjahr 2019 bearbeitet und in epidat aufgenommen. Neben dem Friedhof in Schwanenberg sind auch die Friedhöfe in

Erkelenz

Gangelt

Geilenkirchen

Heinsberg

Randerath

und Wassenberg dokumentiert worden.

Lage

Der Jüdische Friedhof Schwanenberg liegt an der Straße "In Lentholt" am Ortsausgang von Lentholt, einem Ortsteil von Schwanenberg.

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Geschichte

Seit 1821 befindet sich der Schwanenberger jüdische Friedhof (PRACHT [1997]: 100 m2 ; RÜTTEN [2008]: 972 m2) in der Nähe der Buscher Bahn am südlichen Ortsausgang des Ortsteils Lentholt, da die Juden ihre Eigentumsrechte auf den ursprünglichen Friedhof am sog. Baumplatz gegenüber der preußischen Domänenverwaltung 1818 nicht nachweisen konnten und entsprechend verloren. Bis zur Eröffnung des Friedhofs an der Neusser Straße 1865 (siehe dort) haben die Erkelenzer Juden den Friedhof in Lentholt mitbenutzt. Während des Nationalsozialismus ist der Friedhof vollständig zerstört worden und es sind keine Grabsteine mehr vorhanden. Einige Grabsteine sollen im Straßenbau verarbeitet oder in Toreinfahrten verbaut worden sein. 1952 wurde der Friedhof an die Jewish Trust Corporation übertragen (vgl. RÜTTEN [2008] 46f.). Heute ist die leere Rasenfläche mit sieben Bäumen bepflanzt, einer Hainbuchenhecke eingefriedet und durch mit einem Hinweisschild bzw. jüdischen Symbolen versehene Tore zugänglich. Ein Gedenkstein (Schwanenberg: Gedenkstein) weist auf die ursprüngliche Bestimmung des Geländes hin (vgl. PRACHT [1997] S. 428, http://www.limburg-bernd.de/DenkErk/Nr.%20337.htm). Am 14.01.2008 wurde der jüdische Friedhof in die Denkmalliste der Stadt Erkelenz aufgenommen (vgl. http://www.limburg-bernd.de/DenkErk/Nr.%20337.htm).

Literatur

EBERL, Klaus: Jüdisches Leben in Schwanenberg, Erkelenz: unveröffentlichter Vortrag, o.J., 1.

KRINGS, Friedel: Juden im Erkelenzer Land Ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellung, in: Heimatkalender des Kreises Heinsberg (1981), 94-106, hier: S. 99 und S. 104.

PETERS, Dieter: Land zwischen Rhein und Maas. Land tussen Rijn en Maas. Genealogische Daten von jüdischen Friedhöfen in der ehemaligen Rheinprovinz und der niederländischen Provinz Limburg, Kleve: Eigenverlag MOSAIK-Archiv 1993, hier: S. 250.

PRACHT, Elfi: Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen. Teil I: Regierungsbezirk Köln (Beiträge zu den Bau- und Kulturdenkmälern im Rheinland, Bd. 34.1), Köln: J.P. Bachem Verlag 1997, hier: S. 428 und S. 450.

RÜTTEN, Hubert: Lebensspuren Spurensuche. Jüdisches Leben im ehemaligen Landkreis Erkelenz (Schriften des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.V. Nr. 22), Erkelenz: Eigenverlag 2008, hier: S. 45-47.

Archivalische Quellen

StA Erkelenz, Bestand 5 Schwanenberg, Nr. 127.

Präsentation des Schwanenberger Friedhofs auf KuLaDig

Edition

Johannes Maximilian Nießen, für epidat bearbeitet von Anna Martin

Fotografie

Johannes Maximilian Nießen

Förderer

Das Projekt wurde gefördert durch die Geschwister-Zabel-Stiftung.

Zitation der digitalen Edition

Digitale Edition - Jüdischer Friedhof Schwanenberg-Lentholt ( / 2 Einträge)
URL: http://steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=swb

 

Steinheim-Institut
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